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Kindergruppe vor einer überschwemmten und zerstörten Saline im Projektgebiet Anse Rouge/Haiti. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Wiederaufbau: Hurrikan Matthew zerstörte fast alle Salinen

Schwerer Schlag für Salzbauern

Hurrikan Matthew beschädigte die Modell-Saline, die ein Kindernothilfe-Projekt gerade aufbaute, und verwüstete rund 500 Salinen kleiner lokaler Produzenten. Wassermassen und Schlamm fluteten die Salzbecken. 90 Prozent der Salinen waren zerstört, die Familien gerieten in Not, Mangelernährung bei den Kindern nahm zu.

Der gewaltige Schaden traf eine arme Region, in der die Menschen ohnehin schon hart um ihre Existenz kämpfen. In Anse Rouge halten sich die Bewohner der Küstendörfer mit der Salzgewinnung und etwas Landwirtschaft über Wasser.

Vor allem Frauen leisten die schwere Arbeit in den Salinen: In den traditionellen Anlagen arbeiten sie in der prallen Sonne und stehen bis weit über die Knie in konzentrierter Salzlauge, die ihre Haut angreift. Hautkrankheiten sind die Folge. Einen Teil ihres Lohns bekommen sie in Form von Ernte-Anteilen. Doch ernten kann man nur ein, zwei Mal pro Saison.

Familien unter Druck

Nach der Hurrikan-Katastrophe gerieten die Salzbauer-Familien noch mehr unter Druck: Wovon sollen wir leben? Womit unsere Salinen wieder aufbauen?

 

Das tun wir vor Ort: Bessere Ernten, besseres Leben

Modell-Saline: Bessere Arbeitsbedingungen

In der Modell-Saline wurden die Hurrikan-Schäden beseitigt, im Spätsommer soll die Produktion starten. 250 Menschen werden Arbeit finden. Unter besseren Bedingungen: In den Becken steht das Wasser viel niedriger als in den traditionellen Anlagen, sodass die Frauen mit Gummistiefeln arbeiten können. Ein Pausenraum und Sanitäranlagen sorgen für Erholung und Schatten.

Wöchentliche Ernten sind durch moderne Methoden möglich: Das Salzwasser wird aus einem Ozean-Kanal in ein Becken gepumpt. Von dort durchläuft es mehrere verbundene Becken und kristallisiert schließlich aus. Die traditionellen Anlagen bestehen aus nur einem Becken.

Dem Meersalz wird zum Schluss Jodsalz zugefügt. Das ist wichtig, weil in Haiti gut die Hälfte der Bevölkerung unter Iodmangel leidet. Die Folge können Hirnschäden und Fehlgeburten sein. 1,5 Millionen Menschen sollen mit Iodsalz aus der Saline versorgt werden.

Hilfe für kleine Produzenten

Wir helfen 500 kleinen Salzbauern beim Wiederaufbau und beraten sie, damit sie die verbesserten Verfahren übernehmen. Dazu fließen Einnahmen aus der Modell-Saline in einen Fonds.

Außerdem soll ein Deich das gesamte Salinen-Areal umfassen – zum Schutz vor Naturkatastrophen.

3.000 Frauen, die in Salinen arbeiten, schulen wir: Arbeitsmethoden, Arbeitssicherheit, Gesundheit.

 

Unser Hilfsprojekt bringt den Salzbauern größere Ernten und mehr Einkommen. Unterstützen Sie die Modernisierung der Salinen in unserem Projektgebiet mit Ihrer Spende! Herzlichen Dank.


Ja, ich möchte das Projekt „Wiederaufbau nach dem Hurrikan“ unterstützen mit:

genügen für die Schulung von 3 Salinen-Arbeiterinnen in neuen Methoden.

reichen, um 1 Hektar Salinen-Gelände zu sichern (Hurrikan-Schutz).

pro Familienmitglied bekommt 1 Salinenbauer aus dem Fonds für kleine Produzenten.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


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Am 4. Oktober 2016 suchte Hurrikan Matthew den Inselstaat heim. Wie Ihre Spenden zur schnellen Verbesserung der Situation im Katastrophengebiet beitrugen und den Kindern Schutz und Geborgenheit zurückgaben, lesen Sie hier.

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