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Portät von Mädchen. (Quelle: Hanna Rinnhofer)

Gemeinsam für die Entwicklung der Kinder

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung führt ein Leben unterhalb der Armutsgrenze. Besonders der Süden wird von regelmäßigen Naturkatastrophen wie lang anhaltenden Dürreperioden heimgesucht. Zusätzlich erschweren karge Böden und abgeschiedene Lagen die Lebensbedingungen vor Ort, so dass die Grundversorgung dort nicht ausreichend gewährleistet ist - mit verheerenden Folgen für die Kinder und Jugendlichen: Sie leiden an Unter- und Mangelernährung und vermeidbaren Krankheiten. Oft bleibt den Bewohnern nur ungefiltertes Regenwasser zum Trinken.

Auch die Bildung der Jungen und Mädchen bleibt auf der Strecke: Es gibt viel zu wenige und nur schlecht ausgebildete Lehrer. Eltern messen der Schule kaum Bedeutung zu und verpassen so die Chance, ihre Kinder durch Bildung zu fördern. Oft müssen die Jungen und Mädchen vor oder nach dem Unterricht arbeiten gehen, um ihre Familien zu unterstützen. Zeit zu spielen bleibt kaum.

Wie wir helfen

Zwei Jungen spielen im Projekt. (Quelle: Jürgen Schübelin)
Schon im jungen Alter ist Bildung unabdinglich.

Bildung ändert alles - von Anfang an. Deswegen fördert die Kindernothilfe zusammen mit ihrer Partnerorganisation Vecinos Honduras (VH) bereits die Jüngsten der Gesellschaft mit dem Programm Madres Guías (dt. "anleitende Mütter"). Dabei werden ausgewählte Mütter der Dorfgemeinden in der Förderung von Kleinkindern geschult und geben ihr Wissen bei regelmäßigen Hausbesuchen an Mütter auffälliger und gesundheitlich gefährdeter Kinder weiter. So leisten sie eine ganzheitliche Betreuung schon bei unter Zweijährigen und deren Familien. Für die Bildung danach schult VH Erzieher und Lehrer und bietet Jugendlichen Workshops zur Vorbereitung auf technische und wirtschaftliche Berufe an. In den Ferien organisiert VH Aktivitäten, bei denen die Kinder und Jugendlichen spielen und an kulturellen, kreativen und sportlichen Aktivitäten teilnehmen können.

Um die Nahrungssituation zu verbessern, werden Familien im Gärtnern geschult und in alternativen Anbaumethoden fortgebildet. Eltern lernen außerdem, wie sie ihren Kindern nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Darüber hinaus richtet VH gemeinsam mit Schulen und Familien Gärten und Saatgutbanken ein, um die Nahrungsmittelknappheit langfristig zu bekämpfen. So soll der Grundstein für eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder gelegt werden.

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Projekt-Nr. 82030


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