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Kindergruppe bildet Hand in Hand einen Kreis im Schutzzentrum von Muisne. (Quelle: Fernando Rojas)

Ecuador: Hilfe nach dem großen Beben

Projektgebiet:     Ecuador

Zielgruppe:          Vom Erdbeben betroffene Kinder und ihre Familien

Schwerpunkte:   Kinderzentren

Laufzeit:               April 2016 – Oktober 2016

Projekt-Nr.           8600CT

 

Am 16. April 2016 bebte die Erde in Ecuador. Mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala war es die schwerste Erdbebenkatastrophe seit 1987. Besonders betroffen: die Küstenstadt Muisne. Allein dort waren 730 Gebäude zerstört, 3.458 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Wir waren schnell zur Stelle – und halfen gut 300 traumatisierten Kindern, ein Stück Alltag im Chaos zurückzugewinnen.

 

Spiel und Schutz in Kinderzentren

In Kinderzentren boten wir den Mädchen und Jungen zwischen vier und 17 Jahren eine geschützte Umgebung, in der sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen konnten, betreuten sie pädagogisch und psychologisch. Die Kinder hatten dort die Möglichkeit zu spielen, miteinander zu reden und zur Ruhe zu kommen. Sie bekamen auch kleine Mahlzeiten.

Ein wichtiger Baustein unserer Hilfe war, dass die Projektmitarbeiter mit den Schülern den Unterrichtsstoff durchgingen: lesen, schreiben, rechnen. Denn die Schulen waren zunächst geschlossen. So hatten die Kinder ein Stück Alltag und Normalität inmitten der Verwüstungen.

 

Schulung für die Mitarbeiter

Erzieher, Projektmitarbeiter, Hilfskräfte wurden zu Beginn des Projekts im Umgang mit den Kindern geschult. So konnten sie besser auf die körperlichen und seelischen Bedürfnisse der Kinder eingehen, die vom Erdbeben und seinen Folgen traumatisiert waren.

 

Gewaltprävention

80 Eltern befassten sich in Workshops mit den Themen Erziehung, Schutz und Zuwendung für die Kinder, damit gerade in Krisenzeiten das familiäre Gefüge harmonisch und gewaltfrei ist.

 

Sie können dieses Nothilfe-Projekt in seiner Fortsetzung auch 2017 weiterhin unterstützen, indem Sie online spenden. Vielen herzlichen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Ecuador: Als die Erde bebte“ unterstützen mit:

kosten Buntstifte, Kreide, Farben und Papier für die Traumaarbeit mit einer Kindergruppe.

sichern die Traumabewältigung durch eine Psychologin pro Tag.

sind nötig, um im Kinderschutzzentrum Spielgeräte für 50 Kinder bereitstellen zu können.

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Ecuador auf einen Blick

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Hilfe für die Kinder von Muisne

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In einem Telefoninterview berichtet der Koordinator des neuen Kinderschutzzentrums über die derzeitige Lage.

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