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Nomaden-Mädchen mit Wasserkanister vor einem Zelt in der Afar-Wüste. (Quelle: Frank Rothe)

Dürrekatastrophe am Horn von Afrika: DANKE, liebe Nothilfe-Spender!

Projektgebiet:      Togdheer Region in Somaliland, Borena-Zone in Äthiopien

Zielgruppe:            von der Dürre betroffene Familien

Schwerpunkte:    Versorgung mit Wasser und Grundnahrungsmitteln

Laufzeit:                 nach aktueller Situation fortwährend Nothilfe-Bedarf erforderlich


Mit vereinten Kräften kämpfen wir noch immer gegen eine der schlimmsten Dürrekatastrophen, die der afrikanische Kontinent erlebt hat. Die Folgen des Wetterphänomens „El Niño“ und die aktuellen Probleme des seit mehr als zwei Jahren ausbleibenden Regens erfordern akute Nothilfemaßnahmen.

7,8 Millionen Menschen sind derzeit in Äthiopien von der Dürre betroffen. 6,7 Millionen Menschen in Somalia. Es wird prognostiziert, dass 1,4 Millionen Kinder im Laufe dieses Jahres allein in Somalia wegen akuter Mangelernährung behandelt werden müssen.

Seit Jahresbeginn wurden 45.400 Cholerafälle gemeldet, 738 davon mit tödlichem Ausgang. In den Regionen, wo es inzwischen geregnet hat, wird die Gefahr der Cholera noch dadurch verstärkt, dass die nicht entsorgten Kadaver der verendeten Tiere das Grundwasser verseuchen.

Inzwischen konnten wir die Hilfe dank Ihrer zahlreichen Spenden auf drei Projekte in Somaliland und seit kurzem auf ein Projekt in Äthiopien ausweiten.


In Äthiopien können wir auf die Strukturen eines Katastrophenvorsorgeprojekts, das wir vor Ort bereits von 2012 bis 2016 durchgeführt haben, aufbauen: eine große Hilfe bei diesem Vorhaben. In der Borena-Zone im Süden des Landes haben wir mit unserem Partner HUNDEE ein Sofort­hilfeprogramm für 1.870 Haushalte mit rund 10.000 Personen gestartet. Neben der Versorgung mit Lebensmitteln, Wasserdesinfektionstabletten und Zusatznahrung für 450 Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen, wird bei diesem Projekt ein Wohnheim für 48 Mädchen unterstützt.
Bisher eingesetzte finanzielle Mittel: rund 240.000 Euro


Gestartet war unsere Hilfe in Somaliland gemeinsam mit unserem Partner Candlelight in der Region Togdheer in Somaliland, wo wir in zehn Dörfern Nothilfe in Form von Wasserlieferung und Grundnahrungsmitteln insbesondere für Familien mit Schulkindern leisten. Für Kranke, ältere Menschen und Menschen mit Behin­derungen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, stellt unser Partner monatlich einen Geldbetrag zur Verfügung, mit dem sie das für sie Nötigste einkaufen können. Zudem versorgen wir die Menschen inzwischen auch mit Hygiene­artikeln und die Kinder mit Schulmaterial, damit sie weiterhin zur Schule gehen können.
Bisher eingesetzte finanzielle Mittel: rund 230.000 Euro


In derselben Region kümmert sich unser Partner NAFIS Network um einen Teil der bereits in 180 Selbsthilfegruppen organisierten Familien, die Verwandte und Flüchtlinge aufnehmen und mit deren Versorgung ebenfalls an ihre Grenzen stoßen. Es werden Gutscheine für Nahrung, Hygieneartikel und Wasserdesinfektionstabletten ausgegeben. Dieses Projekt ist zunächst auf einen Monat begrenzt, kann aber ausgeweitet werden. Wie bei dem Projekt in Äthiopien ist es sehr hilfreich, dass auf bestehende Strukturen und Wissen aufgebaut werden kann und deshalb die Hilfe besonders nachhaltig ist.
Bisher eingesetzte finanzielle Mittel: rund 100.000 Euro


Unser Partner CCBRS ist in vier Dörfern in der Region von Buroa tätig. In den letzten Wochen erhielten dort 3.920 Familien insgesamt 1.176.000 Liter Wasser und 1.207 Haushalte 6.035 Tonnen Mais, 30.175 Tonnen Reis und 12.070 Liter Pflanzenöl. Schwierig gestaltet sich hier der Zugang zu hochkalorischer Nahrung für schwangere und stillende Frauen und unterernährte Kinder. Daran arbeitet unser Partner mit Hochdruck.
Für uns ein besonders schönes Zeichen der Nächstenliebe: Der einzige Kinderarzt, der in der Region tätig ist, ist ein syrischer Flüchtling.
Bisher eingesetzte finanzielle Mittel: rund 161.000 Euro

 

Wie dieser Junge hier bei der Lebensmittelverteilung in der Region Buroa warten noch viele Kinder und ihre Familien auf Hilfe gegen den Hunger durch Dürre…

Soforthilfemaßnahmen in Somaliland, Somalia (Quelle: Angelika Böhling)

Unterstützen Sie weiterhin die Menschen in ihrer Not mit Ihrer Online-Spende!
Vielen herzlichen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Horn von Afrika: Nothilfe für Dürreopfer“ unterstützen mit:

sichern 1 Kind überlebenswichtige Zusatznahrung für 1 Monat.

genügen, um eine 4-köpfige Familie 1 Monat lang mit Trinkwasser zu versorgen.

sind monatlich nötig zur Versorgung von 500 Menschen mit Wasser-Desinfektionstabletten, um Cholera zu verhindern.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €