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Ehemaliges Straßenmädchen beim Schreiben an der Tafel. (Quelle: Eva Eckermann)

Neue Hoffnung für Abebech (12)

Dieses Kindernothilfe-Projekt hilft äthiopischen Straßenkindern wie Abebech

Abebech * war erst sechs, als ihre Eltern wegen Drogenhandels ins Gefängnis mussten. Das äthiopische Mädchen war danach gezwungen, zur Großmutter zu ziehen. Die hatte keine Möglichkeit, ihre Enkelin gut und regelmäßig zu ernähren. Abebech litt Hunger. Die einzige Chance, ihr Überleben zu sichern, fand sie auf den Straßen von Dire Dawa. Das Mädchen verdiente ihr Geld als Prostituierte – ein Missbrauch, der tiefe seelische Spuren hinterließ.

Sicherheit im Schutzhaus

Vor wenigen Monaten entdeckten Mitarbeiter unseres Projektpartners Abebech auf der Straße – und boten ihr einen Platz im Schutzhaus an. Seit September 2016 wohnt das Mädchen dort und kann ein sicheres Leben fernab der Straße führen. Sie besucht die vierte Klasse einer Grundschule. Auch ihre Seele kann dank psychologischer Hilfe langsam heilen.

Berufswunsch: Polizistin

Auch Zukunftsträume hat Abebech entwickelt: „Ich möchte gerne Chefin einer Polizeistation werden. Und ich möchte anderen Kindern aus der Prostitution helfen.“

Tausende Mädchen und Jungen leben wie Abebech auf den Straßen Äthiopiens. Viele geraten an Männer und Frauen, die den Kindern ein schönes Zuhause, genug zu essen und Geld versprechen. Die Wahrheit ist jedoch brutal: Viele Kinder landen in den Bordellen der Stadt oder verkaufen ihren Körper auf der Straße. Oft erleben sie Gewalt und Missbrauch. Andere müssen in fremden Haushalten arbeiten – für wenig oder gar kein Geld.

Wir helfen: Schule, Ausbildung und Therapie

Die Kindernothilfe arbeitet in Dire Dawa mit der Partnerorganisation FSCE. In einem Schutzzentrum bekommen die Kinder gesunde Mahlzeiten, einen sicheren Schlafplatz und medizinische Versorgung. Sie erhalten die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, um sich neue Einnahmequellen zu sichern, oder die Schule zu besuchen.

„Damit sie die schrecklichen Erlebnisse aus ihrem Straßenleben verarbeiten, bieten wir ihnen Einzel- und Gruppentherapien an“, berichtet Edith Gießler, Kindernothilfe-Projektkoordinatorin.

Wenn möglich sollen die Mädchen wieder in ihre Familien integriert werden. Dazu erhalten auch die Eltern Beratung und Unterstützung. Ist eine Rückführung in die Familien nicht möglich, werden die Mädchen beruflich qualifiziert, sodass sie ihr eigenes Einkommen verdienen und ein selbstständiges Leben abseits der Straße führen können.

Das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft!

Ihre Spende ist nötig, weil Kinder dadurch:

  • die Schule besuchen können,

  • medizinisch versorgt werden,

  • eine Therapie erhalten, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.

 

Endstation Straße? Straßenkinder brauchen Ihre Hilfe. Herzlichen Dank!

 


Ja, ich möchte das Projekt „Kein Kinderspiel: Straßenkinder von Dire Dawa“ unterstützen mit:

genügen für Unterrichtsmaterial für 5 Kinder.

brauchen wir, damit 1 Kind eine berufliche Qualifikation erhält.

sind nötig, um einem missbrauchten Kind im Schutzzentrum Unterkunft, Essen, medizinische und psychologische Hilfe zu gewähren.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Das Leben in der Stadt ist kein Kinderspiel

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ichbindabeitrag. Weil jeder Euro hilft.

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