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Mit Abfällen verschmutzter Fluss vor einer Wellblechhütte mit Kindern. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Peru: La Oroya ist ein Zentrum des peruanischen Abbaus von Bodenschätzen. Der Export von Bodenschätzen bringt dem Staat zwar wirtschaftlichen Aufschwung, doch vor Ort leiden die Menschen und die Natur unter dem intensiven Bergbau. Veraltete Schornsteine verpesten die Luft mit giftigen Dämpfen, Böden und Ernten sind von Blei und Quecksilber verseucht, was auch in erhöhter Menge im Blut der Bewohner wiederzufinden ist. Gleichzeitig stellt der Bergbau eine der wichtigsten Arbeitsquellen für die Menschen in der Region dar.

Die große Abhängigkeit vom Bergbau und seine Folgen haben in der Andenstadt immer wieder zu sozialen Konflikten und gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Bedingt durch diese kritische Situation, ist psychische und physische Gewalt für die Kinder von Oroya zu einem Teil ihres Alltags geworden. Weit über 80% der Kinder erfahren physische Gewalt, wie etwa Prügelstrafen, durch ihre Eltern. Dies wirkt sich auf die Beziehung in den Familien und auch auf den Umgang der Kinder untereinander aus – Gewalt wird als eine gängige Konfliktlösungsstrategie empfunden. „Asociación Filomena Tomaira Pacsi", der peruanische Projektpartner der Kindernothilfe, unterstützt die Kinder über ihre Gewalterfahrungen zu sprechen und zu reflektieren, was diese bei ihnen bewirken. Mit spielerischen Übungen soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden, damit sie sich für ihre Rechte einsetzen. Parallel dazu wird auch mit den Eltern der Kinder gearbeitet, um sie für eine gewaltfreie Erziehung und für die Kinderrechte zu sensibilisieren.

Aktiv gegen Umweltverschmutzung

Junge klärt im Radio über Umweltverschmutzung auf (Quelle: Imke Häusler)
Über Radio große Teile der Bevölkerung aufzuklären, ist ein wichtiges Ziel der Jugendlichen.

Zudem haben sich Kinder und Jugendliche zu einem Netzwerk „Jugendliche Umweltschützer“ zusammengeschlossen. Bei ihren Treffen beschäftigen sie sich mit den Kinderrechten, der Gewalt in ihren Familien und den Umweltschäden in ihrer Heimatstadt. Sie protokollieren diese und fordern Schutz vor Gewalt und Umweltschäden von den lokalen staatlichen Institutionen. Dazu planen sie Aktionen, die die Bevölkerung über die Kinderrechte aufklären und die über die Verbindung zwischen ihren gesundheitlichen Problemen und der großen Umweltverschmutzung informieren. Über selbst gestaltete Radiosendungen motivieren sie die Bewohner La Oroyas sich ebenfalls zu engagieren, etwa bei Protestmärschen gegen die begangenen Umweltsünden.

Sie möchten die Kinder in La Oroya unterstützen? Helfen Sie mit einer Spende. Herzlichen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Peru: Gegen Gewalt an Kindern und Umweltverbrechen“ unterstützen mit:

reichen für 10 Einheiten an Unterrichtsmaterial für Workshops zum Thema Gewaltprävention und Kindesschutz.

genügen für 1 Workshop in einer Gemeinde zum Thema Gewaltprävention in Familien.

reichen für die Organisation 1 Diskussionsforums in einer Gemeinde zum Thema Kinderrechte.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Kinder müssen mitreden, wenn es um ihre Belange geht

Kinder müssen mitreden, wenn es um ihre Belange geht

Kinder und Jugendliche haben das Recht, gehört zu werden und sich an den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen.

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Aktiv dabei - für Kinderrechte weltweit

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