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Babys vor HIV schützen – Helfen Sie mit!

Nirgendwo gibt es mehr HIV-infizierte Menschen als in Indien: Beinahe sechs Millionen Inder sind mit dem Virus infiziert. Besonders tragisch ist, dass sich jedes Jahr 40.000 Babys während der Schwangerschaft anstecken. In Indien liegt die HIV-Übertragungsrate von Schwangeren auf ihre Babys bei etwa 30 Prozent. Mit den nötigen Maßnahmen und Medikamenten kann das Risiko auf unter fünf Prozent gesenkt werden! Es gibt zwar staatliche Präventionsprogramme, doch leider sind über neun Millionen schwangere Frauen davon ausgeschlossen. Sie sind zu arm sind oder leben in entlegenen Gebieten. Diese Frauen sind auf die Hilfe kleinerer Missionskrankenhäuser angewiesen. Die Ärzte und Schwestern dort haben jedoch oft wenig Erfahrung mit HIV/Aids.

Schutz für Ungeborene und Säuglinge

Die Kindernothilfe und ihr indischer Partner ASHA Foundation haben deswegen ein Schutzprogramm für Säuglinge ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir erreichen, dass möglichst viele Kinder gesund auf die Welt kommen. Wir födern insgesamt 18 Kliniken in den Bundesstaaten Andhra Pradesh, Karnataka, Tamil Nadu und Kerala. Regionen, in denenbesonders viele Menschen mit dem Virus leben.

Ganz konkret: Für diese Zwecke setzen wir Ihre Spende ein:

  • HIV-Tests und Beratung für Mütter
  • HIV-Medikamente für Schwangere
  • Schulungen für medizinisches Personal
  • Tests und Beratung

    Asha Mitarbeiter im ETCM Hospital mit Beraterinnen (Quelle: Kindernothilfe Partner)
    Asha Mitarbeiter im ETCM Hospital mit Beraterinnen

    An jeder Klinik sollen sich zwei Krankenschwestern zu kompetenten Aids-Beraterinnen fortbilden. Innerhalb von drei Jahren sollen die Fachkräfte an diesen Kliniken insgesamt 60.000 Frauen ermutigen, sich freiwillig auf HIV testen zu lassen. Die negativ getesteten Frauen bekommen eine umfassende HIV-/Aids-Beratung und lernen, wie sie sich schützen können. Um die positiv getesteten schwangeren Frauen und ihre Kinder kümmern sich die Ärzte und Schwestern besonders intensiv. Die Frauen werden zu den Themen HIV-Medikamente und -Behandlung, Geburt, Stillen, Familienplanung, HIV-Tests bei Babys usw. geschult.

  • Medikamente

    Medizinische Versorgung für Aidskranke in Uganda (Quelle: Alexander Volkmann/Thüringer Allgemeine)

    Um die Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern, erhalten die Frauen während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt antiretrovirale Medikamente. Auch die Babys bekommen Medikamente. So kann die Übertragungsrate von 30 Prozent auf unter fünf Prozent gesenkt werden! Die Säuglinge werden in der Klinik eine Woche lang intensiv mit Medikamenten behandelt. Nach vier Monaten testen die Ärzte, ob sie gesund sind. Bis zum Alter von 16 Monaten erhalten die Babys weitere Kontrollen. Auch den Müttern geht es durch die Medikamente langfristig besser: Die Medizin zögert den Ausbruch der Krankheit auf unbestimmte Zeit hinaus. So können sie möglichst lang für ihre Kinder selbst sorgen und sie aufwachsen sehen.

  • Schulungen für medizinisches Personal

    ASHA Prevention of HIV Mother Child Transmission

    Ärzte, Pflegepersonal und Rettungskräfte erhalten ebenfalls Schulungen zu HIV/Aids, um Berührungsängste mit den Patienten abzubauen. Sie lernen das Verfahren zur Vermeidung der Mutter-Kind-Übertragung kennen, ihnen werden Vorsichtsmaßnahmen bei der Behandlung von Aidspatienten gezeigt und sie erfahren, wie sie infizierte Spritzen u. Ä. entsorgen müssen. Dadurch können die Krankenhaus-Mitarbeiter besser und kompetenter mit HIV-Infizierten und Aidspatienten umgehen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, die gesellschaftliche Stigmatisierung dieser Patienten zu reduzieren und schließlich ganz zu beseitigen.


Ja, ich möchte die weltweite Arbeit der Kindernothilfe unterstützen! Schon ein kleiner Betrag kann für das Leben eines Kindes eine entscheidende Verbesserung bewirken, zum Beispiel:

Meine Spende beträgt: 0 €


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