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Berlin: Deutsches Theater, Infostand des Arbeitskreises Berlin
Mitglieder des Arbeitskreises Berlin

Arbeitskreis Berlin

Das sind wir

Wir wollen dazu beitragen, dass es in der Welt mehr Gerechtigkeit, weniger Armut und Benachteiligung gibt. Wir, die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Kindernothilfe aus Berlin, setzen uns für die Umsetzung der von der UN bereits 1989 festgelegten Rechte des Kindes ein, denn diese sollen dauerhaft weltweit gewährleistet werden. Deshalb versuchen wir, hier in Berlin und Brandenburg das Bewusstsein für die Not von Kindern und Jugendlichen in armen Ländern zu schaffen und dort mit Spenden bei der Linderung des Elends mitzuwirken. Dies sind gleichberechtigte Ziele unserer Arbeit!

Das sind unsere Ziele

In Afrika, Asien und Lateinamerika unterscheidet sich das Leben von Kindern sehr von der sorglosen Kindheit vieler Kinder in Deutschland. Etwa 250 Millionen Kinder sind weltweit gezwungen zu arbeiten. Millionen von Kindern mangelt es an minimaler Grundversorgung wie sauberem Trinkwasser, ausreichender Ernährung oder Schul- oder Berufsausbildung. Viele Kinder sterben bereits in den ersten Jahren nach ihrer Geburt. Und auch das Problem der Straßenkinder, die sich von ihren Familien losgesagt haben und das elende und gefährliche Leben auf der Straße „vorziehen", ist doch bekannt.

Unsere Vision

Mit solchen Ungerechtigkeiten können und wollen wir uns vom Arbeitskreis Berlin der Kindernothilfe nicht abfinden.

Wir wollen nicht wegschauen -
Wir wollen Zukunft geben -
den Kindern auf der ganzen Welt.

Dabei brauchen wir viel Unterstützung!

Das machen wir

Bei Straßenfesten - z.B. am Weltkindertag - und auf Weihnachtsmärkten beteiligen wir uns mit Informations- und Verkaufsständen. Wir verkaufen Kaffee sowie Kuchen, Kekse, Marmelade, kunstgewerbliche und sonstige Handarbeiten aus „eigener Produktion" und bieten Spiele für Kinder an. Die Einnahmen aus diesen Aktivitäten fließen als Spenden an die beiden Projekte in Brasilien und Haiti. Bei diesen Gelegenheiten, aber auch im Rahmen von Vorträgen in Schulen, Kirchengemeinden etc. informieren wir über die Situation der Kinder weltweit, die Arbeit der Kindernothilfe und Möglichkeiten durch die Förderung von Projekten und Patenschaften, konkret zu helfen.

Ausführlicher wird die Arbeit des Arbeitskreises vorgestellt in dem Artikel "Mit Berliner Charme und Schnauze".

Der Arbeitskreis Berlin unterstützt zur Zeit zwei Projekte.

  • In Brasilien...

    ...begleiten und fördern wir bereits seit Jahren ein Projekt, das mit Straßenkindern in Gravatá arbeitet. Inzwischen gibt es einen engen persönlichen Kontakt zu dieser Einrichtung. (Projekt-Nr.: 94608). In der Tagesstätte werden ca. 80 Kinder und Jugendliche aus einem nahe gelegenen Elendsviertel betreut. Sie kommen aus ärmsten Familien und leben zum Teil auf der Straße. Schwerpunkt der Arbeit ist neben der Sicherung der Grundbedürfnisse die Vorbereitung der Kinder auf den Schulbesuch bzw. die schulpädagogische Förderung in der projekteigenen Schule. Um die oftmals verhaltensauffälligen Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, werden außerdem viele gemeinschaftsfördernde Aktivitäten angeboten. Schon über die Grenzen des Projekts bekannt, sind verschiedene Musik- und Theatergruppen.

    In Zukunft soll die erfolgreiche Arbeit des Projektes ausgebaut werden. Auf dem Projektgelände wird ein Kultur- und Bildungszentrum errichtet, um durch eine offene Jugend- und Sozialarbeit die Einbindung der Gemeinde (z.B. der Familien der Kinder) zu intensivieren. So erhofft man sich, vielen Problemen der Stadt, vor allem der alltäglichen Gewalt (auch in den Familien) präventiv entgegen zu wirken.

  • In Burundi...

    ... engagieren wir uns für ein Projekt des Kindernothilfe Partners „Trauma Healing and Reconciliation Services“ (THARS), der ehemaligen Kindersoldaten und Kindern, die alleine auf der Straße leben, hilft, die schlimmsten Erlebnisse zu verarbeiten und zurück ins Leben zu finden.

    Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Jahrzehnte des Bürgerkriegs haben mehr als 300.000 Opfer gefordert, über eine Million Menschen flohen. Kinder mussten als Kindersoldaten kämpfen, viele wurden sexuell missbraucht, sind nach dem Krieg auf sich alleine gestellt.

    In diesem Projekt nehmen THARS-Mitarbeiter Kontakt zu den Kindern auf, indem sie Flüchtlingslager, Treffpunkte der Straßenkinder oder Haushalte besuchen. In Ngozi und Gitega stehen den Kindern jeweils zwei Schutzkomitees zur Seite und geschützte Anlaufstellen bieten Zuflucht.

  • Dann treffen wir uns

    In der Regel treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr, im Lazarus, „Haus Sonneneck" in Berlin-Mitte (Nähe S-Bahnhof Nordbahnhof), um unsere Aktivitäten zu planen. Wir freuen uns über Anregungen, Gespräche, neue Ideen und neue Kontakte. Sind Sie neugierig geworden? Einfach bei Interesse Kontakt aufnehmen. 

  • Kontakt: Sprechen Sie uns an!

    Eva-Margarete Jurgeit, Tel.: 030/ 4015048

    Silvia Schoeps, Tel.: 030/ 7217227

    Ulrike Teuffert, Tel.: 030/ 3613605

    Horst Krapohl: Tel.: 030/ 32303559, Mobil: 0162/ 2540252

    E-Mail: berlin@kindernothilfe.net

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