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Brot und Reis auf einem Teller in Äthiopien. (Quelle: Frank Rothe)

Dem Hunger entkommen

Hunger entsteht – neben politischen Krisen – vor allem durch immer häufiger vorkommende Dürren oder Überflutungen, durch ausgelaugte und karge Böden. Für Familien, die von Ackerbau und Tierhaltung leben, ist das existenzbedrohend. Und ihre Kinder sind besonders gefährdet: Kito aus Uganda beispielsweise hat seine Kindheit zwar überlebt, aber wie ein Teenager sieht der 15-Jährige nicht aus. Er wirkt wie 12, ist schmächtig, klein und häufig krank – lebenslange Folgen einer chronischen Unterernährung.
Armut und Hunger trifft die Menschen in ländlichen Gegenden besonders hart. In unseren weltweiten Projekten unterstützen wir deshalb gezielt Familien dabei, ihre landwirtschaftlichen Traditionen mit modernem Wissen weiterzuentwickeln. Dadurch verbessern sie ihre Ernten, schützen zugleich Ressourcen und sind auf klimatische Veränderungen besser vorbereitet – damit sie beruhigter in die Zukunft blicken können.

So bekämpfen wir Hunger weltweit

  • Wissen vermitteln

Wie baue ich Obst und Gemüse möglichst ertragreich an? Wie schütze ich die wertvollen Pflanzen vor Schädlingen? Antworten auf diese Fragen sichern das Überleben ganzer Familien. Kito hat all das in einer mobilen Farmschule für Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen gelernt – mit dem Ergebnis, dass sich seine Familie endlich ausreichend und sogar ausgewogen ernähren kann. In anderen Projekten bilden wir Landwirtschaftsbeauftragte aus, die gemeinsam mit Familien oder Schülern Haus- und Schulgärten anlegen. In einigen Ländern unterstützen wir landwirtschaftliche Kurse speziell für Frauen – die dann im Nachgang jeweils vier weitere Frauen in ihrer Dorfgemeinschaft schulen und das wertvolle Wissen weitergeben.

  • Starthilfe geben

Viele Familien können sich robustes, an die lokalen Bedingungen angepasstes Saatgut nicht leisten. Aber nur so können die oft ausgelaugten Böden überhaupt noch ertragreich bewirtschaftet werden. In vielen Ländern unterstützen wir darum die Ausgabe von passendem Saatgut und sorgen zudem für natürlichen Dünger. In sehr heißen Ländern, in denen bisher nur im Winter Gemüse angebaut werden konnte, gibt es nun spezielle Gewächshaus-Tunnel, um die Wasserversorgungslücke im Sommer zu schließen. Darin sind ausschließlich Gemüsesorten eingepflanzt, die besonders gut an Trockenheit und Hitze angepasst sind.

  • Nachhaltigkeit sichern

Wegen knapper Anbauflächen müssen oft selbst Hanglagen als Felder genutzt werden. Durch Abholzung und heftige Regengüsse, die dann wertvolle Muttererde mit sich reißen, gehen ganze Ernten verloren – eine Katastrophe für Kleinbauern und selbstversorgende Familien. In unseren Projekten helfen wir ihnen daher dabei, ihre Böden besser vor Erosion zu schützen: Auf den Feldern werden zum Beispiel Bäume gepflanzt oder Terrassen und Gräben angelegt.

Spenden Sie hier für unsere mobilen Farmschulen etc., damit noch mehr Familien endlich satt werden! Vielen herzlichen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Im Fokus: Ernährungssicherung“ unterstützen mit:

versorgen 10 Familien sechs Monate lang mit robustem Saatgut.

reichen, um 4 Schulgärten anzulegen und 6 Monate lang zu versorgen.

genügen, um 50 Landwirtschaftsbeauftragte auszubilden.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


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