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Das kenianische Mädchen Rosa wird zu ihrem eigenen Schutz von der Polizei aus ihrem Zuhause herausgeholt. (Quelle: Lars Heidrich)

Wenn Kinderrechte wertlos sind

Es waren zunächst nur die sichtbaren Wunden, die der Körper der 10-jährigen Rosa (Name zum Schutz des Kindes geändert) offenbarte: Blaue und grüne Flecken nach Schlägen mit dem Gürtel. Brandmale auf dem Rücken des Mädchens durch dort ausgedrückte Zigaretten. Gebrochene Knochen. Ihre seelischen Wunden kamen erst nach und nach zutage.

In Familien bilden oftmals Armut und Arbeitslosigkeit den Nährboden für körperliche und psychische Gewalt. Auch einen gewaltvollen Umgang in der Schule sehen viele Menschen trotz verbriefter Kinderrechte im jeweiligen Land weiterhin als normal an.

In unseren weltweiten Projekten gegen Gewalt an Kindern kümmern wir uns daher um die Opfer, ziehen die Täter konsequent zur Verantwortung und setzen in der Gesellschaft damit ein deutliches Zeichen.

So stoppen wir Gewalt gegen Kinder

Opfer schützen

Wichtiger Bestandteil in vielen unserer Projekte sind Schutzhäuser - sichere und behütende Orte, an denen Kinder wie Rosa unterkommen, schlafen und Frieden finden können. Hier bekommen die Mädchen und Jungen eine medizinische Notfallversorgung und sensible psychologische Betreuung. Denn viele von ihnen sind nach traumatischen Erfahrungen verängstigt. Daher sind Schutzhäuser auch ein Ort zum Reden, Spielen, Malen und Musizieren. Wenn die Kinder stabil genug sind, werden sie meist in fürsorglichen Pflegefamilien untergebracht.

Täter bestrafen

Wir kämpfen weltweit dafür, dass tatsächlich Anklage erhoben wird, denn Gewalt gegen Kinder hat viel zu oft noch keine rechtlichen Konsequenzen. Und erst durch die Unterstützung der Projektmitarbeiter haben viele Gewaltopfer den Mut, den Täter anzuzeigen - vor allem dann, wenn sie ihn gut kennen. Unsere Verantwortlichen vor Ort nehmen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Kontakt zur Polizei auf und bereiten sie intensiv auf eine Gerichtsverhandlung vor. Erfahrene Anwälte begleiten sie schließlich im Prozess.

Gesellschaft aufklären

Eine auf Gewalt basierende Erziehung wird in einigen Ländern oft von Generration zu Generation weitergegeben - häufig aufgrund mangelnder Bildung oder extremer Armut. In Fortbildungen und Workshops klären wir Eltern, Lehrer, Kirchen- und Gemeindevertreter über Themen wie Gewalt, Gesundheit und Kinderrechte auf. Die Mädchen und Jungen wiederum schulen wir darin, wie sie Gefahren frühzeitig erkennen und sich selbst schützen können. Nur durch eine intensive und ausdauernde Aufklärung können wir den Gewaltkreislauf durchbrechen, damit Opfer später nicht selbst zu Tätern werden.


Mit Ihrer einmaligen oder monatlichen Spende helfen Sie uns, Kinder vor akuter Gewalt zu schützen und ihr Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und Ausbildung durchzusetzen! Herzlichen Dank für Ihre Spende! Weil jeder Euro zählt.


Ja, ich möchte das Projekt „Im Fokus: Gewalt gegen Kinder stoppen“ unterstützen mit:

sichern die 6-monatige psychologische Betreuung eines Kindes, dem Gewalt angetan wurde.

genügen um einem Kind, das Opfer von Gewalt wurde, Rechtsbeistand zu leisten.

ermöglichen Bildungsangebote zum Thema "Gewaltfreie Erziehung".

Ich spende einen anderen Betrag.

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