Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Unser Botschafter Urs Meier

Urs Meier zeigt hat eine Pfeife im Mund und zeigt eine rote Karte
Quelle: Florian Kopp

"Ich will Gewalt an Kindern, Armut und Problemen wie Aids die Rote Karte zeigen, denn Kinder dürfen nicht allein gelassen werden.“

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier ist überzeugt: Engagement lohnt sich nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch besonders, wenn man Kindern helfen und deren Rechte stärken will. Deshalb setzt sich der Schweizer als Botschafter für die Kindernothilfe ein. Und zwar mit der gleichen Leidenschaft, die ihn einst zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schiedsrichter weltweit machte.

Ex-FIFA-Schiedsrichter zeigt Armut die rote Karte


Um Brasilien während der Fußball-WM besser kennen zu lernen, hat er ein Projekt der Kindernothilfe in Rio de Janeiro besucht. Auch bei der WM 2010 in Südafrika war Urs Meier schon im Vorfeld der Fußball-WM mit der Kindernothilfe in einem Projek in der Nähe von Durban unterwegs. Dort begegnete er unter anderem Straßenkindern, die mit der Unterstützung der Kindernothilfe und ihren Partnern in ihre Familien zurückkehren sollen. Besonders bewegt hat ihn das Schicksal der vielen Kinder, die ihre Eltern durch HIV-Erkrankungen verloren haben und teilweise selbst infiziert sind: "Wenn ich könnte, würde ich den Problemen, mit denen die Kinder zu kämpfen haben, die Rote Karte zeigen."

Seine Funktion als Botschafter nimmt Urs Meier sehr ernst: Bei Fernsehauftritten und Interviews setzt er sich immer wieder für benachteiligte Kinder ein. Neben seinem Engagement für die Kindernothilfe Deutschland ist der gebürtige Schweizer auch Botschafter der Kindernothilfe Schweiz.

Urs Meier arbeitete bis Dezember 2004 als Profi-Schiedsrichter. Bis dahin hatte er insgesamt 883 Spiele als Schiedsrichter geleitet. Die Auszeichnung zum Schweizer „Schiedsrichter des Jahres“ erhielt Meier von 1995 bis 2000 sechs Mal in Folge sowie ein siebtes Mal 2004. Meier lebt mit seiner Frau Andrea und drei Kindern in Marbella.

Kontakt

Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)

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