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Zwei Mädchen, die sich im Arm halten. (Quelle: AMURT)

Große Erleichterung: "Irma" verschont Haiti

Die Erleichterung in Haiti ist groß: Hurrikan "Irma" ist am Karibikstaat vorbeigezogen. Es sind - nach bisherigem Informationsstand - keine Todesopfer zu beklagen und die Schäden fielen geringer aus als befürchtet.

Die schlimmen Befürchtungen über Todesopfer oder Schäden, die der Extrem-Hurrikan "Irma" an der haitianischen Nordküste hätte verursachen können, haben sich nicht bewahrheitet. Wie sich nach dem Vorbeizug herausstellte, war die "Irma"-Route so weit von der haitianischen Küstenlinie entfernt, dass der Bevölkerung ein zweiter Hurrikan "Matthew" (Oktober 2016) erspart blieb.

Berichtet wird jedoch von Überschwemmungen und der Vernichtung der Ernten auf Feldern und in Gärten infolge von starken Regenfällen. 10.000 Menschen mussten nach Angaben des haitianischen Innenministeriums in Notunterkünften einquartiert werden, weil ihre Hütten und Behausungen unter Wasser stehen. Ein gewisses Risiko bilden in Haiti nach Überschwemmungen immer auch Cholera-Keime, die vor elf Monaten, im Gefolge des Hurrikan "Matthew", zu zahlreichen Erkrankungen führten. Haiti stand diesmal definitiv nicht - wie noch im Oktober 2016 - im Mittelpunkt einer Hurrikan-Katastrophe.

Informationsnetzwerk für den Notfall griff

Der Lateinamerika-Verantwortliche bei der Kindernothilfe, Jürgen Schübelin, zeigte sich vom Informationssystem zwischen dem Team von Kindernothilfe Haiti, den lokalen Partnerorganisationen und den Selbsthilfegruppen beeindruckt: "Es ist toll, wie professionell und effizient sie in den Risiko-Zonen Alarmpläne und Informationsketten organisiert haben und wie Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden. "Irma" hat deutlich gemacht, wie wichtig in solchen Fällen funktionierende Netzwerkstrukturen sind, um so viel Schaden wie möglich von der Bevölkerung abzuwenden."

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