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Ein Mädchen ergreift beim Kinderkongress in Chennai, Indien, das Wort: Quelle: Kindernothilfe

Kinder müssen mitreden, wenn es um ihre Belange geht!

Kinder und Jugendliche haben das Recht, gehört zu werden und sich an den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen. Diese Beteiligungsrechte bilden neben den Schutz- und Förderrechten die dritte von drei gleichberechtigten Säulen der UN-Kinderrechtskonvention.

Auch in den von der Kindernothilfe unterstützten Projekten und Programmen werden Kinder und Jugendliche zunehmend in Planung und Gestaltung der Projekte einbezogen. Voraussetzung dafür ist, dass die jungen Menschen in ihren Rechten gestärkt werden und lernen, für sie einzutreten. In Tegucigalpa/Honduras fördert die Kindernothilfe beispielsweise den Schulbesuch von arbeitenden Mädchen und Jungen und ihre Mitbestimmung in einem Kinderparlament. In mehreren Bundesstaaten in Nordbrasilien bildet INESC Jugendliche zu monitores (Wächtern) aus. Sie lernen, Haushaltspläne zu lesen und zu verstehen und werden befähigt, sich in Haushaltsdebatten auf Kommunalebene einzubringen und eigene Projekte zu erarbeiten.

Von Deutschland aus setzen wir uns beispielsweise als Mitglied einer internationalen Koalition dafür ein, dass Kinder sich beschweren können, wenn ihre Rechte verletzt werden. Durch das so genannte Individualbeschwerdeverfahren haben sie die Möglichkeit, sich an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes zu wenden, wenn ihnen eine Rechtsverletzung widerfährt.

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