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In der Schule lernen die Mädchen, welche Arten von Missbrauch es gibt und wie sie sich schützen können. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Peru: Endstation Bordell

Ihnen wird ein Job in einem Restaurant oder die große Liebe versprochen: Viele Mädchen fallen Jahr für Jahr skrupellosen Menschenhändlern zum Opfer. Ihr Weg endet in Nachtclubs und Bordellen in Lima oder entlang der Fernfahrerstraßen im Norden von Peru.

Die Region Die Region San Martín liegt am Rande des Amazonasgebiets und ist geprägt von Armut. Viele Kinder brechen vorzeitig die Schule ab, um durch Arbeit ihre Familien zu unterstützen. Die Voraussetzung sind gut für kriminelle Banden, die die Armut der Menschen ausnutzen. Ihre Masche ist einfach:
Vor allem Mädchen werden gezielt über soziale Medien angeschrieben und mit Liebesversprechungen oder Jobangeboten z.B. als Aushilfe in einem Restaurant angelockt. Sie fühlen sich geschmeichelt und glauben, ihre Sorgen haben nun ein Ende. Doch die fangen jetzt erst an.

Die Mädchen kommen nie in den Restaurants an, der Traum von einer Beziehung zu einem wohlhabenden Mann platzt schnell. Ihr Weg endet in den Bordellen und Nachtclubs entlang der Fernfahrerstraßen. LKW-Fahrer aus den angrenzenden Ländern Ecuador, Kolumbien und Brasilien sind die häufigsten „Kunden“. Der Kontakt zwischen den Kindern und ihren Familien bricht ab, sodass die Eltern den Aufenthaltsort und die Tätigkeit ihrer Kinder nicht kennen. Für die minderjährigen Opfer beginnt ein Leben gezeichnet von Missbrauch und Abhängigkeit.

So helfen wir vor Ort:

Aufklärung ist das wichtigste Ziel unseres Projekts, denn die Menschen wissen nicht um die Machenschaften der kriminellen Banden.

  • Aufklärung ist der erste Schritt

Kinder und Erwachsene tragen zusammen, wo in den Dörfern gefährliche Orte für Mädchen und Jungen liegen. Das kann z. B. eine Bar sein. Diesen Gefahrenstellen wird gemeinsam der Kampf angesagt.
Durch Informationsveranstaltungen an Schulen und für Eltern wird ein Bewusstsein für die Gefahren geschaffen. Darüber hinaus werden die Teilnehmer über Betreuung und Rehabilitation für die Opfer aufgeklärt und wie diese ihre Peiniger anzeigen können.

  • Arbeit in den Schulen

Auch in den Schulen wird nun die Aufklärungsarbeit groß geschrieben. Über Gruppenarbeit und Rollenspiele erfahren etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler, wie die Menschenhändler vorgehen und lernen, wie sie sich und andere schützen können. Die Lehrer durchlaufen Schulungen zu dem Thema, um Präventionsarbeit bei ihren Schützlingen leisten zu können. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Schulbehörde soll erreicht werden, dass das Thema Prävention von Kinderhandel flächendeckend in den Lehrplan aufgenommen wird.

  • Gemeinsam gegen Menschenhandel

Um auch die breitere Bevölkerung und Schlüsselpersonen der Gemeinden über Kinderhandel aufzuklären, demonstrieren die Kinder und Jugendlichen dafür, dass sie besser geschützt werden. Auf Messen können sich die Menschen über das Thema informieren und erfahren, wie sie Fälle von Kinderhandel anzeigen können. Mädchen und Jungen schließen sich in einem Netzwerk „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ zusammen. Sie beraten z. B. Gleichaltrige, wie sie sich schützen können.

Werden Sie Projektpate und unterstützen Sie langfristig unsere wertvolle Arbeit, um Gewalt und Kinderhandel zu stoppen. Schon ab 15 Euro pro Monat - das sind nur 50 Cent pro Tag - können Sie so viel bewegen! Siehe blauen Kasten rechts. Oder spenden Sie gleich hier online für unser Projekt in Peru.


Ja, ich möchte das Projekt „Kinderhandel stoppen“ unterstützen mit:

Workshop zum Thema "Schutz vor Kinderhandel" für 100 Kinder.

eine Gemeinde wird in 10 Kampagnen über Kinderhandel aufgeklärt.

Entwicklung von Trainings zu Präventionsstrategien für Eltern und Gemeindevorsteher.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €