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Therapie-Alltag mit behinderten Kindern in einer Poliklinik in Sambia. (Quelle: Mieke Eberhardt)

Allein gelassen im Slum - sambische Kinder mit Behinderung

Nichts ist selbstverständlich: Schlucken. Gehen. Spielen. Greifen. Jeden Tag, jede Stunde muss Thandie (11) stark sein. Das Mädchen aus Sambia leidet an Infantiler Zerebralparese: die Teile seines Gehirns, die die Bewegung steuern, sind von Klein auf gestört. Für sie und ihre Mutter ist es im Slum von Lusaka nicht leicht, Hilfe zu bekommen.

Kaum medizinische Hilfe

Es fehlt der Zugang zu medizinischer Hilfe - das staatliche Gesundheitssystem ist ohnehin kaum auf Kinder mit Behinderung eingestellt. Spastische Lähmungserscheinungen, Störungen der Motorik und des Gleichgewichtssinns, zu starre oder zu schlaffe Muskulatur - mit diesen Leiden bleiben die Familien allein.

Armut mit verheerenden Folgen

Da die Mütter ihr pflegebedürftiges Kind meist allein großziehen müssen, können sie kaum arbeiten. Viele halten sich mit dem Verkauf von ein paar Waren von zu Hause aus notdürftig über Wasser. Für gute Ernährung und Pflege fehlt ihnen Geld und Wissen. So schwächen armutsbedingte Krankheiten die Kinder zusätzlich.Auch die Umwelt reagiert oft feindlich - und gibt den Müttern die "Schuld" an der Behinderung. Die Familien erleben Ausgrenzung statt Hilfe.

 

So fördern wir rund 2.250 behinderte Kinder und ihre Eltern in Lusaka:

Physiotherapie

Einmal pro Woche erhalten die Kinder Physiotherapie. So wird ihre Beweglichkeit und Motorik nachhaltig verbessert. Viele können dadurch mit der Zeit alleine essen und trinken, sich waschen und sich anziehen. Bei Bedarf werden die kleinen Patienten auch mit Rollstühlen ausgestattet. Kinder, die nicht zur Physiotherapie können, weil ihr Zustand es nicht zulässt oder weil der Transportweg zu weit ist, besucht der Therapeut zu Hause.

Schulbildung

Mädchen und Jungen, die wegen ihres gesundheitlichen Zustandes keine Schule besuchen können, sowie Kinder, die auf die Schule vorbereitet werden sollen, erhalten zu Hause Unterricht. Die, die schließlich zur Schule können, unterstützen wir mit der Übernahme der Gebühren.

Auch die Eltern werden einbezogen: Die Projektmitarbeiter zeigen ihnen einfache Physiotherapie- und Schulübungen für zu Hause. Auf diese Weise haben Kinder und Eltern Schritt für Schritt kleine Erfolgserlebnisse.

Verbessertes Einkommen

Damit sich das Einkommender Familien verbessert, erfahren Mütter in Schulungen, wie sie sich in Selbshilfegruppen zusammenschließen und gemeinsam sparen können. Dadurch können sie kleine Geschäftsideen umsetzen.

 

Sie wollen konkret helfen?
Werden Sie jetzt Patin / Pate, indem Sie auf den blauen Teaser rechts klicken und ein Kind mit Behinderung in Sambia mit einem monatlichen Beitrag von 39 Euro unterstützen, oder spenden Sie gleich hier online!
Vielen herzlichen Dank.


Ja, ich möchte das Projekt „Konkret helfen - Kinder mit Behinderung“ unterstützen mit:

genügen, um eine Mutter zu schulen, damit sie bessere Einkommensmöglichkeiten findet.

pro Kind sind nötig, um für die Schulgebühren für 6 Monate aufzukommen.

reichen aus, um einem Kind einen Rollstuhl zu besorgen.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €