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Junge mit Ese vor dem Stollen im Kindernothilfe-Projektgebiet Chakwal. (Quelle: Christian Herrmanny)

Pakistan: In der Hölle der Kohleminen

Es ist brütend heiß dort unten in 1.000 Meter Tiefe: In der steilen Mine steigt die Temperatur mit jedem Meter, den die Jungen weiter unter Tage gehen – an vielen Stellen gebückt, denn die Stollen sind selbst für Kinder nicht immer hoch genug. Die Arbeit in den Kohleminen macht die Jungen schon in frühen Jahren körperlich und seelisch kaputt. Und doch sehen viele der ärmsten Familien im Norden Pakistans keine andere Möglichkeit, über die Runden zu kommen.

So helfen wir konkret vor Ort:

1. Lernen dürfen

Unser Projektpartner RASTI (Research, Advocacy and Social Training Institute) hat in unmittelbarer Nähe zu den Minen drei Lern- und Freizeit-Zentren aufgebaut. Dort lernen die Kinder lesen und schreiben in Englisch und der Landessprache Urdu, außerdem steht Rechnen und Gesundheitserziehung auf dem Stundenplan. Die Teilnehmer und deren Eltern wissen um die große Chance, hier etwas für ihr eigenes Leben lernen zu dürfen:
70 Prozent der zu Beginn im Projekt betreuten Kinder haben ihre Arbeit in den Kohleminen aufgegeben. Und doch zieht es immer wieder extrem arme Jungen in die Tiefe unter Tage.

2. In die Zukunft investieren

Um den Teufelskreis aus Armut, Kinderarbeit und fehlender Bildung zu durchbrechen, ist ein Umdenken in der Gesellschaft nötig, denn auch viele der Eltern haben niemals eine Schule besucht. Hier greift unser Projekt mit zahlreichen Schulungen und Infoveranstaltungen für Eltern, Lehrer und Minenbesitzer. Die Kinder wiederum investieren konkret in ihre Zukunft: Sie können Computerkurse oder eine Berufsausbildung etwa zum Installateur absolvieren. Auch auf Mädchen, die unter gesellschaftlichen Einschränkungen leiden, legt das Projekt einen Fokus. Sie lernen in speziellen Mädchen-Kursen beispielsweise schneidern, um dadurch unabhängiger zu werden.

3. Kindheit schenken

Das Leben vieler Kinder im Umfeld der Kohleminen ist bestimmt von Arbeit. Unser Projektpartner RASTI schenkt ihnen ein Stück verlorene Kindheit zurück: Gemeinsam mit ihnen feiern die Mitarbeiter Feste, proben Theaterstücke, organisieren Sportwettkämpfe oder Studienausflüge. Für viele Kinder sind solche Veranstaltungen eine völlig neue Erfahrung. Außerdem lernen sie dabei auch Schulkinder kennen – und bekommen eine andere Perspektive auf die eigene Lebensgestaltung.

So helfen Sie als Projektpate:

Bitterarme Kinder aus den Kohleminen holen: Dieses Ziel unterstützen Sie mit der Übernahme einer Projektpatenschaft.
Denn unser Projekt in Pakistan eröffnet Kindern die Chance auf eine bessere, selbstbestimmte Zukunft – durch Bildung.
Schon ab 15 Euro pro Monat (das sind nur 50 Cent pro Tag) können Sie viel bewegen!
Sie erhalten von uns: Ihre persönliche Projekturkunde, einführende Informationen über das Kindernothilfe-Projekt, jährliche Informationen über die Fortschritte im Projekt. So können Sie sicher sein: Ihre Hilfe kommt an!

Jetzt Projektpate werden und dauerhaft Kinderträume verwirklichen, oder gleich hier online spenden! Wir danken Ihnen im Namen der Kinder herzlich!


Ja, ich möchte das Projekt „Konkret helfen: Gegen Kinderarbeit in Kohleminen“ unterstützen mit:

reichen, um zwei Kinder in einem Berufsberatungskurs zu unterstützen.

genügen, um ein Lern-Zentrum zwei Monate lang mit Lern- und Sportmaterial auszustatten.

sichern das Gehalt eines Lehrers im Projekt für drei Monate.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


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