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Ein syrischer Flüchtlingsjunge hält eine Zeichnung hoch, die er vom Krieg gemalt hat. (Quelle: BILD/Guenther)

Mehr Unterstützung von Kindern in bewaffneten Konflikten

(Duisburg, 28.02.2019) Die Kindernothilfe fordert die Bundesregierung auf, den Vorsitz Deutschlands im Sicherheitsrat ab 1. März zu nutzen, um einen besseren Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten zu erwirken.

„Wir begrüßen die Initiative von Außenminister Heiko Maas, das Engagement für vom Krieg betroffene Kinder zu erhöhen, und fordern, die Straflosigkeit für Verantwortliche von sexueller Gewalt in kriegerischen Auseinandersetzungen zu beenden“, so Carsten Montag, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe. „Darüber hinaus muss mehr direkter Schutz für Mädchen und Frauen in Konflikten sowie für ihre Helfer gewährleistet sein. Lehrer, Ärzte und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen werden in Kriegen und Konflikten zunehmend selbst zum Ziel.“

Neben dem wichtigen Ausbau von Präventions- und Reintegrationsprogrammen für Kindersoldaten sind Bildungsangebote in Krisen- und Konfliktländern ein zentraler Aspekt zur Friedensförderung. Konkret sollte sich Deutschland im Sicherheitsrat für die weitere Implementierung der Safe Schools Declaration, einer Initiative zum Schutz von Schulen in Konflikten, einsetzen und mehr Bildungsangebote zum Beispiel durch den Fonds „Education Cannot Wait“ unterstützen.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert fast 700 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe annähernd 1,9 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 33 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Kontakt:
Frank Mischo, Advocacy Manager
Frank.Mischo@kindernothilfe.de
Tel.: 0163.2344357

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