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Rohingya-Kinder malen im Kindesschutzzentrum der Kindernothilfe (Bild: AMURT)

Zwei Jahre nach gewaltsamer Vertreibung der Rohingya aus Myanmar

Sorge um Zukunft der Kinder wächst

(Duisburg/Cox‘s Bazar, 22.08.2019) Am 25. August jährt sich die gewaltsame Vertreibung der Rohingya aus Myanmar bereits zum zweiten Mal. Das Vorgehen der Regierungen, heute mit der Rückführung von Familien aus Bangladesch zu starten, verurteilt die Kindernothilfe: „Es gibt keine gesicherten Informationen, wie die Menschen in Myanmar aufgenommen werden. Wir teilen die Sorge vor erneuter Gewalt und warnen trotz der anhaltenden Not der geflüchteten Menschen momentan vor einer Rückkehr“, sagt Jörg Denker, Referatsleiter der Kindernothilfe für Asien.

In Cox’s Bazar, einem der größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch, leben fast eine Million geflüchtete Rohingya. Mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Hier finden die Familien vorläufig Sicherheit. Es ist der Kindernothilfe und ihren Partnern gelungen, rund 600 Kinder medizinisch zu versorgen und zu ihrer Bildung beizutragen. Es sind jedoch noch weitere Anstrengungen nötig, damit es ausreichend Bildungsangebote für alle Mädchen und Jungen gibt. „Gerade die Kinder brauchen Schutz vor Gewalt und eine Zukunftsperspektive. Momentan kann dieser Schutz nur in den Lagern gewährleistet werden, da die Bedrohung durch Völkermord in Myanmar nach wie vor existiert. Es ist aber an der Zeit, dass die Regierungen endlich Verantwortung übernehmen“, so Denker.

Die Kindernothilfe ist seit 2017 in den Flüchtlingscamps in Bangladesch aktiv. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene engagiert sie sich im Bereich Kindesschutz und ermöglicht Kindern den Zugang zu Bildung.

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