Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kindernothilfe ist neues Mitglied von Transparency Deutschland 

Jürgen Borchardt trifft sich in Frankfurt mit dem Vorstand von Transparency International Deutschland e.V. (Quelle: Kindernothilfe)
Dr. Andreas Novak, Kindernothilfe-Vorstand Jürgen Borchardt und Otto Geiß
Jürgen Borchardt trifft sich in Frankfurt mit dem Vorstand von Transparency International Deutschland e.V. (Quelle: Kindernothilfe)
Dr. Andreas Novak, Kindernothilfe-Vorstand Jürgen Borchardt und Otto Geiß

(Duisburg, 06.02.2019) Als Mitglied bei Transparency International Deutschland e.V. stärkt die Kindernothilfe die gemeinsame Koalition gegen Korruption und setzt ein Zeichen für mehr Integrität und Verantwortlichkeit. Für das Kinderrechtswerk ist das ein wichtiges Signal zur weiteren Bekämpfung und Eindämmung von Korruption.

„Durch die Mitgliedschaft möchten wir unsere Standards zur Bekämpfung von Korruption im globalen Kontext der Kindernothilfe weiterentwickeln und von Transparency Deutschland und seinen Mitgliedern gerade aus dem Unternehmensbereich lernen“, erklärt Jürgen Borchardt, Finanzvorstand der Kindernothilfe. Bislang engagiert sich die Kindernothilfe bereits im Arbeitskreis der kirchlichen Entwicklungsorganisationen von Transparency Deutschland. „Darüber hinaus ist es unser Wunsch mit den lokalen Chaptern von Transparency International in unseren Partnerländern kompetente Gegenüber in der Korruptionsbekämpfung zu haben“, so Borchardt weiter.

Die Kindernothilfe verfügt bereits seit 2008 über einen eigenen Anti-Korruptionskodex, der alle Mitarbeitenden dazu verpflichtet nach hohen ethischen und moralischen Werten zu handeln. Er gilt als Leitfaden zur Verhinderung von Korruption innerhalb der Kindernothilfe und bei ihren Partnerorganisationen. Des Weiteren wurde eine Ombudsperson benannt, die unabhängig von der Organisation agiert.

Laut des aktuellen Korruptionswahrnehmungsindex, den Transparency International jährlich veröffentlicht, nehmen Korruption und Bestechung in Wirtschaft und öffentlichen Institutionen weltweit erschreckend zu. „Gerade vor diesem Hintergrund ist ein klarer Standpunkt gegen Korruption und für mehr Transparenz dringend erforderlich“, so Borchardt.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert fast 700 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe annähernd 1,9 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 33 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)