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Rohingya-Flüchtlingsjunge - im Hintergrund die notdürftigen Behausungen in einer "Zeltstadt" nahe Cox's Bazar/Bangladesch. (Quelle: dpa)

Flüchtlingskatastrophe in Myanmar: Die Rohingya und ihre Kinder brauchen dringend Ihre Hilfe!

Hunderttausende Rohingya-Familien sind auf der Flucht vor Tod, Gewalt und Zerstörung. Mehr als die Hälfte sind Kinder. Doch Gutes erwartet sie nicht, sobald sie das Nachbarland Bangladesch erreichen: Die Flüchtlingscamps sind überfüllt, die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Krankheiten drohen. Ein paar Bambusstöcke, eine Plastikplane - in solchen Behausungen muss der Lebenswille der Menschen sich behaupten. Die Vereinten Nationen sprechen von einem „humanitären Albtraum".

Die Mehrheit der Flüchtlinge sind Kinder, die Unterstützung und Schutz benötigen, insbesondere diejenigen, die den Verlust eines Elternteils oder eines nahen Verwandten verarbeiten müssen. Vor allem Mädchen sind gefährdet, früh verheiratet oder Opfer von Missbrauch und sexueller Ausbeutung zu werden. Viele Frauen und Mädchen waren bereits vor und während der Flucht sexueller Gewalt in Myanmar ausgesetzt. In den Lagern finden sie auch nur wenig Schutz. Es gibt keinen privaten Raum, um sich umzuziehen, zu baden oder zu schlafen. Zudem gibt es nur begrenzten Zugang zu sicheren, abschließbaren und gut beleuchteten Latrinen. Die Überlastung in den Lagern, der Mangel an ausreichender Nachtbeleuchtung und die extreme Armut erhöhen das Risiko verschiedenster Formen von Gewalt in den Lagern noch zusätzlich. Dies alles fördert auch kriminelle Banden und den illegalen Drogen- und Menschenhandel.

Die Monsunzeit, die im Juni begonnen hat, hat die ohnehin prekäre Situation noch weiter verschlechtert. Die Region rund um Cox's Bazar ist sehr hügelig und anfällig für Erdrutsche und Überschwemmungen. Die heftigen Regenfälle haben Teile des Camps komplett überschwemmt. Wege sind nicht mehr passierbar, und die ohnehin schon fragilen Hütten müssen bedarfsmäßig geflickt werden. Schätzungsweise sind knapp 50.000 Flüchtlinge vom Monsun betroffen. Viele mussten ihre Häuser verlassen, und einige wurden durch Erdrutsche und Stürme verletzt.

Wie wir helfen

Wir sind seit 2017 in den Flüchtlingscamps aktiv. Neben Soforthilfemaßnahmen, wie Brunnenbohren und Latrinenbauen, engagieren wir uns langfristig mit lokalen Partnern in den Bereichen Bildung und Kindesschutz. „Unser Augenmerk liegt besonders auf der Unterstützung und dem Schutz der Kinder“, erklärt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. „Nach unserer Erkenntnis ist jedes vierte Kind mit den schlimmen Erlebnissen der letzten Monate völlig überfordert und benötigt dringend psychosoziale Unterstützung.“ In den neun Kinderschutzzentren der Kindernothilfe finden 600 Jungen und Mädchen die nötige Unterstützung und Sicherheit. Die psychosoziale Betreuung in den Zentren bietet den teils stark traumatisierten Kindern einen geschützten Raum, um mit dem Erlebten umzugehen. Die Zentren sind robust gebaut, sodass sie auch dem anhaltenden Monsun standhalten können.

Darüber hinaus führen wir Kindesschutzschulungen durch. Wir sind die einzige Organisation, denen der bangladeschische Staat diese Trainings genehmigt hat. Alle anderen Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Schulungen durchlaufen.

Leider gibt es bisher noch nicht viele dieser Kindesschutzzentren. Dafür brauchen wir dringend Ihre Unterstützung.

Mit Ihrer Unterstützung können wir in den Flüchtlingscamps und der Umgebung:

  • Brunnen bohren
  • Latrinen bauen
  • Kinder mit einer Mahlzeit pro Tag versorgen
  • traumatisierten Kindern Schutz und psychologische Betreuung bieten.

Bitte spenden Sie jetzt online für unsere Sofortmaßnahmen und helfen Sie damit den Rohingya beim Überleben! Jede Spende zählt. Vielen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Soforthilfe für die Rohingya“ unterstützen mit:

Damit führen wir eine lebenswichtige Hygiene-Schulung für Familien durch.

Damit erhalten 100 Kinder eine warme Mahlzeit pro Tag.

Damit können wir ein Toilettenhäuschen bauen.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €