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Rohingya-Flüchtlingsjunge - im Hintergrund die notdürftigen Behausungen in einer "Zeltstadt" nahe Cox's Bazar/Bangladesch. (Quelle: dpa)

Flüchtlingskatastrophe in Myanmar: Die Rohingya und ihre Kinder brauchen dringend Ihre Hilfe!

Hunderttausende Rohingya-Familien sind auf der Flucht vor Tod, Gewalt und Zerstörung. Mehr als die Hälfte sind Kinder. Doch Gutes erwartet sie nicht, sobald sie das Nachbarland Bangladesch erreichen: Die Flüchtlingscamps sind überfüllt, die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Krankheiten drohen. Ein paar Bambusstöcke, eine Plastikplane - in solchen Behausungen muss der Lebenswille der Menschen sich behaupten. Die Vereinten Nationen sprechen von einem „humanitären Albtraum".

Vor allem die Kinder leiden unter dem Ende aller Selbstverständlichkeiten: Sie haben nicht nur ihre gewohnte Umgebung verloren, sondern oft auch ihre Familien. Ältere Geschwister übernehmen die Rolle von Vater und Mutter, weil die Eltern nicht mehr leben.

Die Kindernothilfe wird sich mit lokalen Partnern langfristig in den Flüchtlingscamps engagieren, und zwar in den Bereichen Bildung und Kindesschutz. „Wir sind vor allem in Kinderschutzzentren tätig", berichtet Jög Denker, Head of Asia Department, der gerade aus Bangladesch zurückgekehrt ist, „in denen wir Kindern die Chance geben, einen normalen Alltag zu erleben. Sie werden dort auch registriert und psychologisch gefördert, denn viele von ihnen sind traumatisiert."

Darüber hinaus führt die Kindernothilfe Kindesschutzschulungen durch. „Wir sind die einzige Organisation, denen der bangladeschische Staat diese Trainings genehmigt hat", so Denker. „Alle anderen Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Schulungen durchlaufen."

Jetzt stehen die Camps vor einer großen Bedrohung: Die Regenzeit rückt näher. „Wenn es in Bangladesch einmal regnet, dann direkt tagelang, und auch nicht nur ein bisschen, sondern dann schüttet es wie aus Eimern", erklärt Jörg Denker. „Man muss damit rechnen, dass Teile der Lager komplett überschwemmt werden. Die Kindesschutzzentren der Kindernothilfe-Partner haben ein sehr starkes Fundament, werden deshalb nicht so heftig von den Fluten betroffen sein und wahrscheinlich auch als Schutzräume dienen können."

 

Leider gibt es bisher noch nicht viele dieser Zentren. Dafür brauchen wir dringend Ihre Unterstützung.

Mit Ihrer Unterstützung können wir in den Flüchtlingscamps und der Umgebung:

  • Brunnen bohren
  • Latrinen bauen
  • Kinder mit einer Mahlzeit pro Tag versorgen
  • traumatisierten Kindern Schutz und psychologische Betreuung bieten.

Bitte spenden Sie jetzt online für unsere Sofortmaßnahmen und helfen Sie damit den Rohingya beim Überleben! Jede Spende zählt. Vielen Dank!


Ja, ich möchte das Projekt „Soforthilfe für die Rohingya“ unterstützen mit:

Damit führen wir eine lebenswichtige Hygiene-Schulung für Familien durch.

Damit erhalten 100 Kinder eine warme Mahlzeit pro Tag.

Damit können wir ein Toilettenhäuschen bauen.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €