Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Fellbach: Unterstützung vom CVJM-Handballteam seit fast 50 Jahren!

"Es begann 1972, als ein junger Medizinstudent aus Berlin zu unserer Handballmannschaft des CVJM Fellbach stieß", schrieb uns Theo Haug. "Andi studierte in Tübingen und war nicht nur ein ausgezeichneter Handballspieler, sondern auch äußerst sozial eingestellt. So kam es, dass er eines Tages, als wir nach dem Training noch bei einem Bier zusammen saßen, die für die Kindernothilfe entscheidenden Worte fand: 'Jungs, es reicht nicht, nur hinter dem Ball herzurennen und viele Tore zu werfen. Es geht euch und uns allen gut, das ist aber nicht überall auf der Welt so. Es gibt eine Menge Kinder und Jugendliche, die Hunger, oft kein Zuhause oder die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen.'

Die Botschaft kam an. Etliche Spieler meldeten sich spontan, mit einem jährlichen Beitrag zu helfen. So konnte noch im selben Jahr die Patenschaft für einen Jungen in Indien übernommen werden, dem somit der Besuch einer Schule ermöglicht wurde. Um den Fonds neben den regelmäßigen Dauerzahlungen aufzustocken, starteten wir im Lauf der Jahre viele Aktivitäten und Veranstaltungen.

Zum Beispiel verkauften wir an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt Waffeln, die rasenden Absatz fanden, oder wir begaben uns an die Herstellung und den Verkauf eines Kalenders über lokale Sehenswürdigkeiten. Aber auch der Erlös eines Gemeindeessens, wo die Sportler bedienten, oder die Einnahmen beim Skatturnier, das es schon seit fast 40 Jahren gibt, flossen an die Kindernothilfe.

Es summierte sich so, dass in der langen Zeit der Verbundenheit insgesamt 13 persönliche Patenschaften in Asien und Südamerika und dreimal je zwei Projekt- Patenschaften unterstützt und begleitet werden konnten, dazu kamen noch Sonderspenden für Katastrophengebiete.

Insgesamt konnte die Sportgruppe der Kindernothilfe mit dem stattlichen Betrag von über 80.000 Euro helfen und somit irgendwo auf der Welt die Not ein wenig mildern und Kindern eine Perspektive und bessere Zukunft ermöglichen. Noch heute sind zehn Sportler seit damals mit regelmäßigen Beiträgen dabei. Erwähnenswert ist auch, dass der derzeitige Schatzmeister und publizistische Leiter seit 1972 derselbe ist!

Unser Fazit ist also ganz klar: Der Tipp vor fast 50 Jahren ist bei uns auf fruchtbaren Boden gefallen!"

Kontakt

Petra Kalkowski (Quelle: Jakob Studnar)

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