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Landkarte mit der Strecke, die beim Benefizschwimmen zurückgelegt wurde (Quelle: Landesschwimmverband Niedersachsen)
Diese Strecke haben die Teilnehmenden beim Benefizschwimmen zurückgelegt (Quelle: Landesschwimmverband Niedersachsen)
Landkarte mit der Strecke, die beim Benefizschwimmen zurückgelegt wurde (Quelle: Landesschwimmverband Niedersachsen)
Diese Strecke haben die Teilnehmenden beim Benefizschwimmen zurückgelegt (Quelle: Landesschwimmverband Niedersachsen)

Niedersachsen schwimmt für die Ukraine

Der Landesschwimmverband Niedersachsen hat ein Spendenschwimmen organisiert – dabei wurden unfassbare 9.433,40 Euro „erschwommen“, die an drei Organisationen aufgeteilt wurden. Die Kindernothilfe erhielt 3.144,47 Euro.

Der 28. März 2022 markierte den Beginn der Aktion, bei der die niedersächsischen Wassersportlerinnen und -sportler dazu aufgerufen wurden, für die Ukraine zu schwimmen. Alle Teilnehmenden füllten einen Spendenzettel aus, auf dem der gespendete Betrag pro geschwommenen Kilometer vermerkt war und legte los. Jetzt war das berühmte Kachelnzählen angesagt.

Bis zum 30. April hatten die Teilnehmenden Zeit, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln und so einen Beitrag zur Hilfe für die Kriegsleidenden zu leisten. Dabei legten die Organisatoren der Hilfsaktion ein ambitioniertes Ziel fest: „Wir wollten alle Schwimmer und Schwimmerinnen dazu ermutigen, zu helfen und gemeinsam die symbolische Strecke von Hannover nach Kiew (1.600 km) zurücklegen. Bei vergangenen Hilfsaktionen für ukrainische Kriegsflüchtlinge hat unsere Schwimmgemeinschaft gezeigt, zu was sie in der Lage ist und hat das mit dem Spendenschwimmen nun eindrucksvoll bestätigt“, so LSN-Präsident Wolfgang Hein und weiter: „Ich bin vollauf begeistert, was wir mit der Aktion erreichen konnten. Am Ende haben es über 100 niedersächsische Schwimmer und Schwimmerinnen auf unfassbare 2.813,75 km und einen Spendenbetrag von 9.433,40 Euro gebracht. Wir haben alle Erwartungen übertroffen und hoffen nun, mit dem gespendeten Betrag Hilfe leisten zu können.“

Dabei wurde nicht nur die Strecke nach Kiew geschwommen, mit den gesammelten Kilometern schaffen wir es sogar bis nach Odessa, von wo wir momentan seit Kriegsbeginn Schwimmerinnen und Schwimmer am Stützpunkt in Hannover beherbergen.

Der erschwommene Betrag kommt drei Hilfsaktionen zugute. 3.144,47 Euro gehen an die Kindernothilfe. Die christliche Organisation setzt sich seit 1959 für Kinder in Not ein. Sie unterstützt Kinder und ihre Familien mit nachhaltigen Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die Teil der Aktion geworden und für die Ukraine geschwommen sind. Ein besonderer Dank geht auch an unseren Sponsor Sport Goslar aus Lehrte, der einmalig 100 Euro beigesteuert hat“, lässt Hein verlauten.


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Kontakt

Porträt Petra Kalkowski (Quelle: Jakob Studnar)

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