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Mentor*in für Geflüchtete

Veranstaltungsart
konkrete Unterstützung
Wann?
29.11.2025 00:00 Uhr
bis
30.06.2026 23:30 Uhr
Status
Derzeit laufend
Wo?
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin
Team Ehrenamt
Christopher Vent
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Viele Berliner*innen sind solidarisch mit den Menschen, die sich hier nach ihrer Flucht ein neues Leben aufbauen wollen und dabei viele Hürden nehmen müssen. Eine Mentor*innenschaft mit einer geflüchteten Familie oder einer Einzelperson gibt die Möglichkeit, diese Solidarität praktisch umzusetzen und ganz konkret Unterstützung und Austausch im Alltag zu bieten.

Wer kann Mentor*in werden?

Mentor*in können alle Personen werden, die volljährig sind, ein offenes Weltbild haben, in Berlin oder Umgebung leben, Deutsch sprechen und bereit sind, mindestens ein Jahr lang eine geflüchtete Familie oder eine Einzelperson zu begleiten. Ob in Berlin geboren, aus anderen Bundesländern zugezogen oder mit einer eigenen Migrations- oder Fluchtgeschichte im Rücken, ist dabei nicht ausschlaggebend – es geht darum, den eigenen Vorsprung in Sachen Alltagswissen, Ortskenntnis und Sprache weiterzugeben. Wer sich vorstellen kann, Mentor*in zu werden oder sich zunächst persönlich informieren möchte, kann Xenion über das Kontaktformular oder per Email oder Telefon erreichen – siehe Link auf der Seite oder über das Kontaktformular (Ihre Anfrage wird an Xenion weitergeleitet).

Worum geht es in der Mentor*innenschaft?

In der Mentor*innenschaft geht es vor allem darum, einen Kontakt herzustellen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Außerdem findet eine Unterstützung im Alltag statt. Mentor*innen helfen z.B. beim Deutsch lernen, in bürokratischen Dingen, bei der Suche nach Kitaplätzen, Jobs, Ausbildungs- und Studienplätzen. In vielen Tandems spielt auch die gemeinsame Freizeitgestaltung eine Rolle und das Kennenlernen von Orten und Angeboten in der Stadt.

Abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, den Interessen und vielem mehr können die Bedarfe der Mentees ganz unterschiedlich sein und so auch die Mentor*innenschaften.

Welche Themen im Rahmen der Mentor*innenschaft im Vordergrund stehen, vereinbaren die Tandems gemeinsam je nach Unterstützungsbedarf von Seiten der Mentees und Kapazitäten seitens der Mentor*innen.

Was wir anbieten:

Die Tandems werden durch das hauptamtliche Team engmaschig beraten und betreut. Sie können an Schulungen, Workshops und Stammtischen sowie an einem Aktivitäten-Programm teilnehmen. Bei Bedarf unterstützen auch die Kolleg*innen des Zentrums aus Therapie und Beratung beispielsweise durch Supervision. Ehrenamtliche können sich untereinander vernetzen und erhalten eine Ehrenamtskatze und eine Bescheinigung über ihr Engagement.

Im Mentor*innenprogramm von XENION könnt ihr konkret helfen, tolle Menschen kennenlernen, Solidarität leben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin stärken.

Lust mitzumachen?

Dann meldet euch bei Interesse gerne unter mentoren@xenion.org.

In einem persönlichen Kennenlern-Gespräch beantworten wir eure Fragen und besprechen gemeinsam eure Kapazitäten und Wünsche. Anschließend suchen wir ein passendes Mentee für euch.

Weitere Informationen rund um das Mentor*innenprogramm und Kontaktadressen auch unter https://www.xenion.org/angebote/ehrenamtsprojekte/mentorenprogramm/

Kurz zu XENION:

XENION ist ein psychosoziales Behandlungs- und Beratungszentrum, das Geflüchtete seit 1986 durch Beratung, Therapie und Begleitung im Alltag unterstützt. Seit 20 Jahren vermitteln und betreuen wir erfolgreich ehrenamtliche Mentorenschaften/Patenschaften für geflüchtete Menschen, die bei uns angebunden sind.

 


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