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Borana Zone, Äthiopien: Loko und ihre Freundinnen und Freunde spielen. Quelle: Assaye Bekeleesilience building in Borana - HUNDEE) Foto: Assaye Bekele

Endlich wieder Kind sein!

Loko (5) kann wieder lachen, spielen und unbeschwert Kind sein. Das war lange Zeit nicht selbstverständlich. Denn die Fünfjährige aus Äthiopien war stark unterernährt und häufig krank. Oft fehlte ihr sogar die Kraft zum Spielen.

Heute geht es Loko deutlich besser. Ihre Mutter hält inzwischen Hühner und verdient mit dem Verkauf der Eier ein kleines Einkommen. So kann sie ihre Familie ernähren. Loko wird endlich satt, hat wieder Energie und entdeckt neugierig die Welt.

Doch viele Kinder im Süden Äthiopiens leiden weiterhin unter Hunger. Anhaltende Dürren zerstören Ernten, Wasser wird knapp und Familien verlieren ihre Lebensgrundlage.

Mit Ihrer Unterstützung helfen wir Familien, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen – damit Kinder wie Loko gesund und ohne Hunger aufwachsen können.

So helfen wir Kindern wie Loko:

Neue Einkommensmöglichkeiten: 750 Familien erhalten Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Existenzgrundlage. Frauen bekommen Hühner, Schafe oder Ziegen und lernen, wie sie mit der Tierhaltung ein Einkommen erwirtschaften können. So können sie ihre Kinder langfristig versorgen.

Sauberes Trinkwasser:
In zwei Dörfern entstehen Wasserzisternen, ein weiteres Dorf erhält einen solarbetriebenen Tiefbrunnen. Mindestens 500 Haushalte profitieren dadurch von einem besseren Zugang zu sauberem Wasser.

Gemeinsam stark werden:
In Selbsthilfegruppen sparen Familien gemeinsam Geld und vergeben kleine Kredite. So können sie eigene Geschäftsideen verwirklichen und Rücklagen für schwierige Zeiten bilden.

Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen:
Familien erhalten Saatgut und lernen Anbaumethoden kennen, die auch bei Trockenheit bessere Ernten ermöglichen.

Natur und Lebensgrundlagen schützen:
Geschädigte Weideflächen werden wieder nutzbar gemacht. Junge Menschen lernen, die Flächen nachhaltig zu bewirtschaften und sich beispielsweise durch Imkerei oder Obstanbau ein Einkommen aufzubauen.

Besser auf Dürren vorbereitet sein:
Lokale Komitees lernen, Wetterdaten und traditionelles Wissen zu nutzen, um Familien frühzeitig vor drohenden Dürren und anderen Wetterextremen zu warnen.


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Impulse für den Gottesdienst

  • Familien in Äthiopien trotzen der Dürre

    Weihnachten ist das Fest der Hoffnung und der Nächstenliebe. Doch für viele Kinder im Süden Äthiopiens ist der Alltag von Hunger und Not geprägt. Anhaltende Dürren zerstören Ernten und nehmen Familien ihre Lebensgrundlage.

    Auch die fünfjährige Loko war lange Zeit stark unterernährt und häufig krank. Doch inzwischen kann sie wieder spielen, lachen und unbeschwert Kind sein. Ihre Mutter hält heute Hühner und verdient mit dem Verkauf der Eier ein kleines Einkommen. So hat die Familie wieder genug zu essen.

    Die Kindernothilfe unterstützt Familien dabei, sich langfristig gegen Hunger und die Folgen des Klimawandels zu schützen – durch neue Einkommensmöglichkeiten, klimaangepasste Landwirtschaft und den Zugang zu sauberem Wasser.

    Mit unserer heutigen Kollekte können wir Hoffnung schenken und dazu beitragen, dass Kinder wie Loko gesund und ohne Hunger aufwachsen.

    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

  • Guter Gott,

    an Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu und die Hoffnung, die mit ihm in unsere Welt gekommen ist. Doch während wir uns auf das Fest freuen, erleben viele Kinder weltweit Hunger, Not und Unsicherheit.

    Besonders denken wir heute an die Kinder und Familien in Äthiopien. Dort bleiben seit Jahren die Regenzeiten aus. Ernten verdorren, Tiere verenden und vielen Familien fehlt es am Nötigsten. Kinder leiden Hunger, obwohl sie doch unbeschwert spielen, lernen und gesund aufwachsen sollten.

    Wir bitten dich: Schenke diesen Familien Kraft, Zuversicht und Menschen, die ihnen zur Seite stehen. Lass neue Hoffnung wachsen, wo Dürre und Hunger das Leben bestimmen.

    Öffne auch unsere Herzen, damit wir nicht wegsehen, sondern bereit sind, zu teilen und zu helfen. Lass uns gemeinsam dazu beitragen, dass Kinder eine Zukunft haben, in der sie ohne Hunger und Angst aufwachsen können.

    Gott, wir bitten dich: Erhöre uns.


 Ihre 1+3=4-Spende

Für ihre innovativen und nachhaltigen Projekte beantragt die Kindernothilfe auch öffentliche Zuschüsse vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass die Kindernothilfe 25 Prozent der Kosten durch Spenden und Geldauflagen selbst aufbringt. 75 Prozent werden durch den öffentlichen Geldgeber kofinanziert.

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Eindrücke aus unserem Projekt in Äthiopien

Die Situation im Land

Im Süden Äthiopiens bestimmt die Klimakrise zunehmend den Alltag der Menschen. In der Region Borana sind über Jahre hinweg Regenzeiten ausgeblieben. Felder vertrocknen, Weideland wird zur Wüste und viele Familien haben einen Großteil ihrer Nutztiere verloren.

Für die Menschen, die überwiegend von Landwirtschaft und Viehzucht leben, bedeutet das eine existenzielle Bedrohung. Es fehlt an Nahrung, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Besonders Kinder sind gefährdet. Viele leiden unter Mangelernährung und Krankheiten.

Doch nicht nur die Trockenheit ist ein Problem. Wenn nach langen Dürreperioden heftiger Regen fällt, kann der ausgetrocknete Boden das Wasser kaum aufnehmen. Überschwemmungen und Bodenerosion zerstören weitere Lebensgrundlagen.

Die Kindernothilfe unterstützt die Familien deshalb dabei, sich besser auf Wetterextreme vorzubereiten, neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und ihre natürlichen Lebensgrundlagen langfristig zu schützen.

Damit Kinder nicht nur heute satt werden, sondern auch morgen eine Zukunft haben.

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Seriös und effizient

Siegel der Kindernothilfe und Kuchengrafik zum Verhältnis von Projekt- sowie Werbe- und Verwaltungsausgaben (79,6 zu 20,4 Prozent)
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