Spendenwerbung auf der Straße
Warum sprechen wir Menschen auf der Straße an?
Auch in diesem Jahr stehen wir wieder in der Münchner Innenstadt. Wir informieren über unsere Projektarbeit, beantworten Fragen und zeigen, wie Ihre Unterstützung konkret hilft.
Das Besondere: Diese Spende wirkt mehrfach. Durch die Förderung öffentlicher Geldgeber wie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird Ihre Unterstützung vervierfacht – aus 10 Euro werden so 40 Euro. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch beispielsweise das BMZ ist, dass die Kindernothilfe 25 Prozent der Kosten durch Spenden selbst aufbringt. Die restlichen 75 Prozent übernimmt dann der öffentliche Geldgeber. Diese Förderform nennen wir 1+3=4 Patenschaft.
So können wir zum Beispiel Kinder und Familien in Ecuador dabei unterstützen, sich ein sicheres und selbstbestimmtes Leben aufzubauen – durch Bildung, Schutz vor Gewalt und konkrete Hilfe im Alltag.
So half die 1+3=4 Patenschaft Rubi aus Ecuador


In den Anden Ecuadors lebt Rubi mit ihrem Großvater José auf fast 4.000 Metern Höhe. Armut, unsichere Einkommen und fehlende Zukunftsperspektiven prägen den Alltag vieler Familien in dieser Region. Durch unser gemeinsames Projekt mit dem Partner FEPP hat sich das für Rubi und ihren Großvater geändert: José konnte seine Landwirtschaft verbessern und so die Versorgung und das Einkommen der Familie sichern. Gleichzeitig lernte Rubi ihre Rechte kennen, ging regelmäßig zur Schule und übernahm altersgerechte Verantwortung im Familienalltag. So entstanden Schritt für Schritt stabilere Lebensbedingungen und echte Zukunftschancen für Rubi und ihren Großvater.
Genau solche Veränderungen werden durch Menschen möglich, die sich engagieren. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort planen wir noch viele weitere Kinder aus der Region zu erreichen. Dafür brauchen wir 1+3=4 Patinnen und Paten. Mit der 1+3=4 Patenschaft unterstützen sie nicht nur ein einzelnes Kind, sondern gleich mehrere Kinder und ihre Familien in weltweiten Projekten, die vom BMZ unterstützt werden.
Sie haben unsere Aktion in der Münchner Innenstadt gesehen, sich aber bisher noch nicht für eine Spende entschieden? Hier können Sie Ihre Dauerförderung ganz in Ruhe abschließen.


Spendenwerbung auf der Straße – Was ist Face-to-Face Fundraising?
Die persönliche Ansprache auf der Straße wird auch „Face-to-Face Fundraising“ (kurz: F2F) genannt. Diese Fundraisingart ist ein wichtiges Instrument für gemeinnützige Organisationen, um die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren und neue Unterstützerinnen und Unterstützer zu finden. Für diese Form der Spendenwerbung arbeiten wir mit der Agentur Wannado zusammen. Sie ist darauf spezialisiert gemeinnützige Organisationen bei der Ansprache neuer Spenderinnen und Spender zu unterstützen. Sie hilft auch uns, Menschen direkt anzusprechen und über unsere Projekte zu informieren. Die Zusammenarbeit erfolgt nach klaren Vorgaben – transparent, verantwortungsvoll und im Auftrag der Kindernothilfe. So stellen wir sicher, dass Sie verlässliche Informationen erhalten und sich jederzeit gut informiert entscheiden können.
Wie erkennt man Kindernothilfe-Fundraiser auf der Straße?
Alle Fundraiserinnen und Fundraiser, die in unserem Auftrag in München unterwegs sind, sind klar erkennbar: Sie tragen T-Shirts der Kindernothilfe sowie gut sichtbar einen offiziellen Ausweis mit dem Logo der Kindernothilfe und der Agentur Wannado. Niemals werden Bargeld- oder Sachspenden auf der Straße angenommen. Die Spende kann über ein Tablet in Auftrag gegeben werden und wird Ihnen schriftlich bestätigt.
Trotzdem Fragen oder Zweifel? Kontaktieren Sie uns!
Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen stehen für uns an erster Stelle. Wenn Sie Fragen haben, unsicher sind oder ein Gespräch als unangenehm empfunden haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Fragen und Antworten zu 1+3=4
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Für innovative und nachhaltige Projekte beantragt die Kindernothilfe öffentliche Zuschüsse, zum Beispiel beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Voraussetzung: Die Kindernothilfe bringt 25 Prozent der Projektkosten selbst auf. 75 Prozent kommen dann vom öffentlichen Geldgeber hinzu.
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Los geht’s ab 15 Euro pro Monat – wie viel Sie genau geben möchten, entscheiden Sie selbst. Ihr Beitrag fließt ausschließlich in 1+3=4-Projekte. Sie erhalten automatisch eine Zuwendungsbestätigung und können diese Unterstützung jederzeit beenden – ohne Angabe von Gründen.
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So lange, wie es für Sie passt. Die Patenschaft ist nicht an ein einzelnes Projekt gebunden: Es kommen immer wieder neue förderfähige Vorhaben dazu, für die Ihr Beitrag die Umsetzung möglich macht – von der Anschubfinanzierung bis zum Abschluss.
Fragen und Antworten zur Spendenwerbung auf der Straße
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Vom 27. April bis August 2026 ist die Agentur Wannado, mit der wir zusammenarbeiten, in der Münchner Innenstadt für uns präsent. Sie sind auf der Kaufinger Straße, Neuhauserstraße, Rosenstraße, Sendlinger Straße und Schützenstraße anzutreffen.
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Im Rahmen unserer Straßenwerbung nehmen wir kein Bargeld an. Alle Spenden werden gut nachvollziehbar über ein Tablet erfasst und schriftlich bestätigt.
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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wannado tragen unser Kindernothilfe-T-Shirt und einen gut sichtbaren Ausweis mit Kindernothilfe- und Wannado-Logo. Alle Informationen werden auf einem Tablet präsentiert, auf dem auch die Spendenzusage erfasst wird. Wenn Sie Zweifel haben, rufen Sie uns bitte an. Die Telefonnummer finden Sie weiter oben.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wenn Sie keine Spendenzusage auf der Straße geben möchten, können Sie gerne über die Website spenden. Gerne informieren wir Sie dennoch vor Ort über unsere Projekte.
