Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Wenn das eigene Zuhause zur Gefahr wird ...

„Mein Vater machte nachts schlimme Dinge mit mir ...“, erzählt Rosa (11) und vergräbt ihr Gesicht in den Händen. Die Polizei brachte das Mädchen in das Schutzhaus des Kindernothilfe-Partners Ripples International. „Hier bin ich vor ihm sicher,“ sagt Rosa, „aber ich vermisse meine Mutter und meinen Bruder. Erst wenn mein Vater verurteilt ist, kann ich zurück nach Hause.“

 

Das Mädchenhaus: Ein sicherer Ort

Schläge, sexuelle Gewalt, Frühschwangerschaften – Mädchen wie Rosa müssen in Kenia große seelische und körperliche Schmerzen aushalten. Gerade jetzt, in Zeiten von Corona und Isolation, ist es für die Kinder und Jugendlichen besonders schlimm. Die Gewalt in den eigenen vier Wänden nimmt zu. Es gibt kaum eine Möglichkeit, dem zu entkommen. Die meisten Täter gehen straffrei aus, weil Kinder häufig aus Angst schweigen und viele Erwachsene die Anzeichen nicht sehen (wollen). Mit unserem Projektpartner Ripples International kämpfen wir in Kenia für ein kostbares Gut: das Recht auf ein Leben ohne Gewalt.

Schützen: Im Schutzhaus werden traumatisierte Mädchen medizinisch und psychologisch betreut. Auch Rosa kann sich hier sicher und geborgen fühlen. Zudem erhalten die Mädchen juristischen Beistand, damit die Täter verurteilt werden und sie wieder zurück nach Hause können.

Aufklären: Lehrer, Dorfvorsteher, Polizisten, Richter werden geschult, sodass sie Anzeichen für Gewalt besser erkennen und ahnden können. Und Radiobeiträge machen deutlich: Gewalt darf keinen Platz mehr in der Gesellschaft haben!

Perspektiven geben: In Selbsthilfegruppen lernen Mütter, wie sie mit einem kleinen Geschäft auf eigenen Beinen stehen können. Dafür sparen sie gemeinsam und vergeben sich gegenseitig kleine Kredite.

Beitrag über das Kinderrechteradio in Meru

Helfen Sie Mädchen bei ihrem Start in ein neues Leben!

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine einmalige Spende zu tätigen, die unserer weltweiten Projektarbeit zugute kommt. Mit Ihrer Spende helfen Sie auch Mädchen in Kenia, damit diese sicher aufwachsen und Täter zur Rechenschaft gezogen werden können.
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