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Schützende Hände halten Hände eines Kindes. (Quelle: Ralf Krämer)

Kindesschutz: Kinder vor Missbrauch
und Misshandlung schützen

Kinder vor Missbrauch und Misshandlung zu schützen, ist ein zentrales Thema der Entwicklungszusammenarbeit. Laut Weltgesundheitsorganisation werden zehn Prozent aller Jungen und 20 Prozent aller Mädchen weltweit Opfer von sexualisierter Gewalt oder Missbrauch. Kinder, die in Institutionen gefördert oder anderweitig betreut werden, unterliegen einem noch höheren Risiko. Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sind deshalb zum einen gefordert, Programme zum Schutz von Kindern zu fördern – zum anderen müssen sie auch dafür sorgen, dass Mädchen und Jungen in all ihren Projekten vor Übergriffen geschützt sind.

Auch die Kindernothilfe fördert zahlreiche Schutz-Programme, und sie setzt alles daran, Kinder in den von ihnen geförderten Projekten sowie bei Aktivitäten in Deutschland vor Missbrauch und Misshandlung zu bewahren. Basis dafür ist die Kindesschutz-Policy der Kindernothilfe. Durch sie werden alle Mitarbeitenden im In- und Ausland dafür sensibilisiert, wie man Missbrauch und Misshandlung vorbeugen kann, wie Besorgnisse und Verdachtsfälle transparent gemeldet werden und wie mit Missbrauchs- und Misshandlungsfällen umgegangen wird. Der Schutz, die psychologische und medizinische Betreuung sowie Rehabilitierungsmaßnahmen für das Kind stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Weltweite Schulungen und Netzwerkarbeit

Damit alle Partnerorganisationen eigenständig Kindesschutz-Maßnahmen entwickeln und umsetzen können, führt die Kindernothilfe mit ihnen weltweit Schulungen durch.

Der Kinderschutzbeauftragte der Kindernothilfe koordiniert alle entsprechenden Maßnahmen zur Prävention und zum Fallmanagement. Auch bei einer unabhängigen Ombudsfrau können Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch und Misshandlung gemeldet werden.

Auch in ihrer Bündnis- und Netzwerkarbeit in Deutschland stärkt die Kindernothilfe das Bewusstsein für das Thema Kindesschutz. Die Kindernothilfe hat beispielsweise im Rahmen der Zusammenarbeit im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (Venro) aktiv daran mitgewirkt, das Thema Kindesschutz in den Mitgliedsorganisationen von Venro und darüber hinaus in den jeweiligen Partnerstrukturen im Ausland zu verankern. Durch die Unterzeichnung des "Venro-Kodex zu Kinderrechten: Schutz von Kindern vor Missbrauch und Ausbeutung in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe" verpflichten sich die Mitglieder, geeignete Instrumente und Strukturen zur Prävention und zum Umgang mit Missbrauchsfällen zu entwickeln und anzuwenden.

Zudem engagiert sich die Kindernothilfe in den internationalen Kindesschutz-Bündnissen Ecpat und Keeping Children Safe

Meldung von Verdachtsfällen

Wenn Sie einen Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung im Rahmen einer Aktivität der Kindernothilfe melden möchten, wenden Sie sich bitte an:

Jörg Lichtenberg, Kindesschutzbeauftragter
Tel.: 0203.7789-154
E-Mail: joerg.lichtenberg@knh.de 

oder:

Kerstin Feldhoff, Ombudsfrau für Kindesschutz
E-Mail: Feldhoff.Kerstin@gmail.com

Wenn möglich, nutzen Sie bitte das Formular zur Meldung von Verdachtsfällen (s.u.), damit wir dem Fall schnell und umfassend nachgehen können. Alle Ihre Informationen werden vertraulich behandelt.

Unsere Kindesschutz-Policy

Unsere Kindesschutz-Policy

Unsere Kindesschutz-Policy. Durch sie werden alle Mitarbeitenden sensibilisiert, wie man Missbrauch und Misshandlung vorbeugt, wie Besorgnisse und Verdachtsfälle transparent gemeldet werden und wie mit Missbrauchs- und Misshandlungsfällen umgegangen wird.

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