Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Mit einer Projektpateschaft die Zukunft von Kindern positiv gestalten

In Ruanda lebt beinahe die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze; knapp ein Viertel der Menschen gelten als besonders arm. Gerade auf dem Land fehlt es an ausreichender Versorgung mit Wasser, Strom und Sanitäranlagen. Bei Krankheit haben die Ärmsten kaum eine Möglichkeit zum Arzt zu gehen. Im Teufelskreis der Armut gefangen, ist Bildung für die meisten dieser Menschen ein Fremdwort.

Um betroffenen Familien einen Chance zu geben, sich mit eigener Kraft aus der Armut zu befreien, setzt die Kindernothilfe auf Selbsthilfegruppen für Frauen. Projektmitarbeiter schulen die Frauen darin, Konflikte zu lösen und neue Einnahmequellen zu generieren. Aus ihren gemeinsamen Ersparnissen finanzieren sie sich durch gegenseitige Mikrokredite neue Geschäftsideen und entwickeln erfolgreiche Strategien, der Armut zu entkommen.

Und alles, was die Frauen in den Selbsthilfegruppen lernen, wirkt sich unmittelbar auch auf das Lebensumfeld ihrer Kinder aus:

Ernährung und Gesundheit: Durch die neuen Einnahmequellen der Mütter haben Kinder Zugang zu mehr gesunden Nahrungsmitteln und zu medizinischer Versorgung.

Bildung: Durch die neuen Verdienstmöglichkeiten können Mütter ihren Kindern, teilweise erstmals, einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglichen. Ein Schulabschluss und die anschließende Ausbildung sind eine elementare Voraussetzung für Kinder, der Armut langfristig zu entkommen.

Stärkung von Frauen- und Kinderrechten: Die Frauen in den Selbsthilfegruppen unterstützen sich gegenseitig und lösen gemeinsam Probleme in den Familien und Gemeinden – Kinder wachsen so in einem positiven familiären Umfeld auf. Darüber hinaus vertreten Zusammenschlüsse mehrerer Selbsthilfegruppen in Dachverbänden (CLAs) und Föderationen ihre Interessen bei Institutionen und der Regierung.


Karten von Ruanda

Ruanda - Selbsthilfe für starke Frauen

Ruanda ist mit 432 Einwohnern pro Quadratkilometer das am dichtesten bevölkerte Land Afrikas. Das zentralafrikanische Binnenland ist bis heute vom Völkermord im Jahre 1994 gezeichnet, der die ohnehin schwache wirtschaftliche Basis, mit wenig Industrie und Ressourcen, weiter geschädigt hat. Breite Teile der Bevölkerung, insbesondere Frauen, verarmten und die Lebenserwartung sank.

Heute ist rund die Hälfte der ruandischen Bevölkerung unter 20 Jahre alt und mehr als elf Prozent der minderjährigen Kinder sind Waisen. Trotz des positiven Entwicklungstrends in Ruanda – mit einem steigenden Wirtschaftswachstum und einem sukzessiven Rückgang der Armut – leben immer noch die meisten Kinder von weniger als einem US-Dollar am Tag.

Übernehmen Sie eine Projektpatenschaft und wirken Sie gemeinsam besonders nachhaltig

Denn die Kosten jedes Projekts werden in kleine Pakete á 15 Euro aufgeteilt. Jeder Spender kann so viele Anteile übernehmen, wie er möchte. Je mehr Menschen also mithelfen, desto größer ist die Hilfe - und desto schneller können wir zusammen Frauen und ihre Kinder in Ruanda stärken.

Infos über das Projekt

Beginn: Januar 2016

Projektregion: Selbsthilfegruppen (SHG), Ruanda

Ziele: Soziale Teilhabe, Einkommensgenerierung für Frauen, Ernährung, Bildung, Gesundheit, Wahrung von Kinderrechten

Maßnahmen:

  • Bildung von Selbsthilfegruppen für Frauen und Kinder
  • Armutsbekämpfung durch wirtschaftliche Stärkung der Frauen
  • Ertragreichere Ernten durch Schulungen in nachhaltigen und den klimatischen Verhältnissen angepasste Agrartechniken
  • Verbesserung der hygienischen Verhältnisse und Versorgung mit Trinkwasser
  • Zugang zu Gesundheitsvorsorge
  • Alphabetisierungskurse für Mütter
  • Frühkindliche Förderung und Schulbildung für Kinder durch gestiegene Familieneinkommen
  • Aufklärungsarbeit zu Frauen- und Kinderrechten

Eindrücke aus unserem Projekt in Ruanda

Frauen bei der Feldarbeit in Ruanda. (Quelle: Kindernothilfe)

Was wir bisher schon geschafft haben

✔ 93 neue Selbsthilfegruppen (SHGs) mit 1.813 Frauen gegründet

✔ 7.438 Frauen organisieren sich in neun neuen Dachverbänden

✔ 161 Mädchen und Jungen sind in sechs neuen Kinderselbsthilfegruppen organisiert

✔ Drei neue Kindertagesstätten für 163 Kinder wurden gebaut

✔ Drei große Events zum Thema Zukunftsplanung erreichten 1.200 Jugendliche

✔ 116 Schulabbrecher gehen durch Unterstützung der Dachverbände wieder zur Schule

✔ 2.036 Menschen besuchten Aufklärungskampagnen zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

Oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht: 

Trustbuehne 2020

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren. 

Werde Projektpate und spenden Sie für ein Selbsthilfeprojekt in Ruanda

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit eine Projektpatenschaft für unsere Selbsthilfegruppen in Ruanda abzuschließen. Schon mit einem Anteil von 15 Euro können Sie viel für Mütter und ihre Kinder bewegen.
Spenden als
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SEPA-Lastschriftmandat
Ihre IBAN finden Sie in der Regel auf Ihren Kontoauszügen oder Ihrer EC-Karte. Oder Sie können sie direkt bei Ihrer Bank erfahren.

Ihre Daten werden über eine verschlüsselte SSL-Internet-Verbindung übertragen. Sie sind zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff geschützt. Ihre Daten werden nicht zu werblichen Zwecken an Dritte weitergegeben.

Sie können Ihr SEPA-Mandat jederzeit beenden, so dass keine weiteren Zahlungen von uns eingezogen werden. Gerne per Email an info@kindernothilfe.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0203.7789-111.
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