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Konfirmanden der Peter und Paul Gemeinde in Neukirchen. (Quelle: Lennart Wallrich)

Aktuelle Kollektenabkündigung und Projektbeschreibungen

Wir bieten Ihnen für den Gottesdienst einen kurzen Abkündigungstext mit weiteren Hintergrundinformationen zu den Projekten an. Darüber hinaus unterstützen wir Sie gerne mit Informationen für die Arbeit mit Konfirmandinnen oder Konfirmanden, Ihrem Chor, Ihrem Frauen- oder Seniorenkreis, Ihre Kinder- oder Jugendgruppe, wenn Sie sich für benachteiligte Kinder einsetzen wollen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie gemeinsam mit der Kindernothilfe Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa unterstützen können.

Die Bandbreite möglicher Aktivitäten ist riesengroß und reicht von Benefizkonzerten, Flohmärkten bis hin zu Aktionen auf dem Gemeinde- oder Erntedankfest. Mitmachen kann jede interessierte Gruppe.

Unser Service für Sie:

  • Ich helfe Ihnen, Ihr Wunschprojekt zu finden und stelle Ihnen anschauliche Informationen zusammen. Weiter unten sehen Sie Beispielprojekte.
  • Auf Wunsch erhalten Sie zusätzliche Projektinformationen und Aktionsmaterial per Post (zum Beispiel eine Spendenbox, Luftballons, Poster u.v.m.)
  • Nach Buchung des Spendeneingangs sende ich Ihnen ein Dankschreiben.
  • Auf Wunsch erhalten Sie eine Zuwendungsbestätigung.

Haben Sie Fragen? Ist etwas unklar? Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

  • Kollektenabkündigung

    Kinderarbeit in Cajamarca

    Die Provinz Cajamarca gehört zu den ärmsten Perus. Der Anteil der arbeitender Kinder wird auf über 50 Prozent geschätzt. In der Stadt arbeiten die Kinder auf illegalen Müllkippen auf der Suche nach Wiederverwertbarem, in Stein- und Kalkbrüchen, als Lastenträger auf Märkten, als Wäscherinnen an kontaminierten Flüssen und in Ziegelmanufakturen. Im Stadtteil Santa Barbara gibt es mehr als fünfzig Ziegelmanufakturen, da hier die Bedingungen für die Produktion gut sind: Lehmboden, Kalkstein an den Hängen und Wasser durch einen Flusslauf. In einigen Ziegeleien sind über die Hälfte der Arbeiter/-innen Kinder ab sechs Jahren. Sie mischen Erde, Wasser und Kalkstein mit den bloßen Füßen zu Lehm, quetschen den Ziegellehm in die Form, schichten die Steine zum Trocknen auf, schaben Unebenheiten ab und stapeln die Steine in den Brennofen. Beim Mischen des Lehms ziehen sich die Kinder Hautinfektionen zu, das Tragen, Werfen und Stapeln der Steine ist zu schwer und die Unfallgefahr bei diesen Tätigkeiten hoch. Die meisten Kinder besuchen neben der Arbeit die Schule. Doch sind sie oft zu erschöpft, um dem Unterricht folgen zu können. Einige Kinder gehen auch nicht regelmäßig zur Schule oder unterbrechen ihren Schulbesuch für einige Monate oder sogar Jahre.

    Der Kindernothilfepartner IINCAP setzt auf die Stärkung der Betroffenen, um die Situation zu ändern. Den Kindern wird der regelmäßige Schulbesuch ermöglicht und zusätzliche Kurse angeboten. Dabei geht es nicht nur um reinen Nachhilfeunterricht sondern, um Kurse, die das Selbstbewusstsein, die kulturelle Identität, die Kreativität und das Wissen um die eigenen Rechte fördern. Gleichzeitig wird mit den Eltern gearbeitet, um familiäre Konflikte gewaltfrei zu lösen und die Akzeptanz für die Teilnahme der Kinder am Projekt zu erhöhen. Daneben arbeitet IINCAP daran Institutionen wie Schule und Polizei für die Belange der arbeitenden Kinder und die Rechte der Kinder zu sensibilisieren.

    Hier finden Sie den Text zur Kollektenabkündigung zum download.

    Hier finden Sie eine ausführliche Projektbeschreibung zum Projekt Kinderarbeit in Cajamarca

  • Dieses Projekt können Sie z.B. mit Ihrer Spendenaktion unterstützen

    Der Straße entkommen

    Spenden Sie Straßenkindern in Uganda Schutz und Hoffnung!

    Straßenjunge erhält eine Decke als Spende. (Quelle: Engel, Christoph)

    Bepackt mit einer Tüte leerer Plastikflaschen zieht John durch die staubigen Straßen der Stadt Lira (Nord-Uganda). Sein Blick ist fest auf den Boden geheftet, in der Hoffnung, kleine Metallreste oder weitere Flaschen aufzugabeln. Was er findet, verkauft er an einen Händler. „Wenn es gut läuft“, erzählt er, „verdiene ich an einem Tag 5.000 Schilling (1,50 Euro).“ Wenn es schlecht läuft, nehmen ihm ältere Jungen oder Polizisten sein Geld mit Gewalt ab. Von diesen Prügeleien hat John schon viele Narben davongetragen. „Vor sechs Monaten bin ich von zu Hause weggelaufen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten“, sagt er. Zu Hause, das war die Hütte seiner Oma. John ist Waise. Sein Vater kam vor acht Jahren ums Leben, vor zwei Jahren starb seine Mutter. John musste bei seiner Oma bleiben. „Sie hat mich fast täglich verprügelt. Ich durfte nicht mehr in die Schule gehen, musste für sie Wasser schleppen und hart arbeiten. Nichts konnte ich ihr recht machen“, sagt John leise. Da beschloss er, wegzulaufen.

    Straßenarbeit

    Straßenjunge aus Lira-Stadt beim Müllsammeln. (Quelle: Böhling, Angelika)
    Straßenjungen sammeln Müll in den Straßen von Lira-Stadt. (Quelle: Angelika Böhling)

    Wie John geht es vielen Kindern in Uganda. Sie fliehen vor der Gewalt, dem Hunger und der Perspektivlosigkeit zu Hause. Auf der Straße gelandet, zeigt sich schnell, dass das Leben auch dort alles andere als leicht und angenehm ist. Mitarbeiter unseres Projektes bieten Straßenkindern ohne festen Wohnsitz direkt in den Straßen Liras Hilfe an.

    Hilfe ist möglich

    Oft stoßen die Streetworker zunächst auf Misstrauen. Hier zahlt sich Geduld aus. Wenn sich Kinder entscheiden, an unserem Programm teilzunehmen, besuchen sie für neun Monate eine Übergangsschule. Sie lernen Lesen, Schreiben, Englisch und Mathematik. Die Anfangszeit ist besonders schwer. Es dauert eine Weile, bis sie sich an das Leben in einem festen Rahmen gewöhnt haben. Viel Wert wird auf die psychologische Betreuung gelegt. Nach den neunmonatigen Einführungskursen gehen die Kinder wieder in eine reguläre Schule oder beginnen eine Ausbildung.

    Rückkehr in die Familie

    Die Rückkehr nach Hause ist für die meisten Mädchen und Jungen schwer und muss gut vorbereitet werden. Dazu arbeiten wir eng mit den Familien zusammen. Wir reden mit den Eltern, schlichten, vermitteln und finden Lösungen. Durch regelmäßige Hausbesuche stellen wir sicher, dass die Kinder gut versorgt sind. Ist eine Rückkehr in die eigene Familie nicht möglich, versuchen wir, die Kinder bei Verwandten oder Pflegefamilien unterzubringen.

     

    Unser Projekt Nr. 66161 wirkt. Wirken Sie mit! Öffnen Sie gemeinsam mit uns Straßenkindern die Tür in eine bessere Zukunft. Zusammen können wir Kinder wie John von der Straße holen.

    Junge schreibt auf einer Tafel (Quelle: Kindernothilfepartner) 

    Haben Sie Fragen? Bitte melden Sie sich. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
    Petra Kalkowski, Tel.: 0203.7789-164; E-Mail: petra.kalkowski@kindernothilfe.de

    Gerne schicke ich Ihnen kostenlos zusätzliches Informations- und Aktionsmaterial:

    • Projektbeschreibung
    • Aktionsmaterial (Poster und Spendendose)
    • Material für den Unterricht
    • Kinderzeitschrift Nr. 28 (Klasse 2-5)

     

    Bitte helfen Sie uns! Unterstützen Sie unsere dringend notwendige Arbeit für Straßenkinder in Lira und schenken Sie mit Ihrer Spende Hoffnung und Zuversicht!

    Und sollten Sie ein anderes Projekt unterstützen wollen, sprechen Sie mich gerne an.

     

  • Als Gemeinde eine Patenschaft übernehmen

    Sie möchten als Gruppe eine Patenschaft für ein Kind oder Projekt übernehmen? Sprechen Sie uns gerne an. Unser Spenderservice steht Ihnen für alle Fragen rund um die Patenschaft zur Verfügung.

    Kontakt zum Spenderservice

    Informationen zur Patenschaft per Post anfordern

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