Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Bildung ändert alles!

Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht gemäß Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Trotzdem gehen rund 262 Millionen Mädchen und Jungen weltweit nach wie vor nicht zur Schule. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis zu geraten aus fehlender Bildung, Armut und allen Problemen, die damit in Verbindung stehen. Aber selbst wenn Kinder zur Schule gehen, sind viele Schulen so schlecht ausgestattet, dass sie dort nur sehr wenig lernen. In unserem Verständnis geht Bildung allerdings über das Erlernen von Lesen und Schreiben in der Schule hinaus. Bildung hat vielmehr die Entwicklung der Persönlichkeit im Blick und zielt darauf, Kinder und Jugendliche auf dem Weg in ein mündiges und selbstverantwortetes Leben zu begleiten. Bildung beginnt dabei sofort nach der Geburt und hört das ganze Leben nicht auf. Sie geschieht dabei überall.

Wir von der Kindernothilfe haben Bildung zu unserem Schwerpunktthema gemacht und setzen uns im Rahmen der Projektarbeit im Ausland und der politischen Arbeit für die Verwirklichung des Rechts auf Bildung ein. In Deutschland fühlen wir uns der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit verpflichtet und fördern globales Denken und nachhaltiges Handeln.

Recht auf Bildung einfordern

Die Kindernothilfe engagiert sich in ihren Partnerländern für eine inklusive, qualitativ hochwertige Bildung in formalen, non-formalen und alternativen Bildungsprogrammen, von der frühkindlichen Bildung über die Grundschulbildung bis zur Berufsbildung. Die Projekte und Programme zielen darauf ab, die Familien ökonomisch und sozial so zu stärken, dass sie in der Lage sind, ihre Kinder zur Schule zu schicken und ihr Recht auf Bildung einzufordern. Außerdem stellen die Kindernothilfe-Partner für Kinder in besonders schwierigen Situationen Bildungsangebote zur Verfügung, die an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst sind. Dazu schaffen wir auch sogenannte non-formale Bildungsangebote, die zunächst nicht in den staatlichen Betrieb eingebunden sind, später aber damit verknüpft werden sollen. Damit werden auch Kinder erreicht, die ansonsten völlig vom Bildungssystem abgeschnitten sind, wie etwa Straßenkinder oder arbeitende Kinder sowie auch Kinder, die sich auf der Flucht befinden.

Kindernothilfe Schwerpunkt Bildung
Kinder unter fünf Jahren sind besonders verletzlich. Deswegen fördern wir ganzheitliche Projekte rund um die frühkindliche Bildung.

Wichtig, aber oft vernachlässigt: die frühkindliche Erziehung und Entwicklung

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind aus psychologischer Sicht eine entscheidende Phase, denn hier werden die Grundlagen für die weitere Entwicklung gelegt. Kinder unter fünf Jahren gehören zu den verletzlichsten einer Gesellschaft. Daher setzt die Kindernothilfe einen Schwerpunkt auf ganzheitliche Projekte zur frühkindlichen Bildung und Frühförderung.

Die politische Arbeit der Kindernothilfe

In unserer politischen Arbeit setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen ihr Recht auf eine gute, inklusive Bildung verwirklichen können. Wir machen auf die Verletzung des Rechtes auf Bildung und die Ursachen dafür aufmerksam. Dazu treten wir mit der Regierung in Kontakt und weisen auf den Beitrag Deutschlands hin zur Verwirklichung der globalen Bildungsgerechtigkeit. Auch international verfolgen wir dieses Ziel. Dazu engagieren wir uns unter anderem in dem weltumspannenden Bündnis Globale Bildungskampagne.

Nicht zuletzt der Klimawandel offenbart, dass unser Handeln im Globalen Norden Auswirkungen auf die Situation von Kindern überall auf der Erde hat. Deshalb fördern wir mit unseren Bildungsprojekten Globales Lernen in Deutschland und setzen uns dafür ein, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung mehr Raum in schulischen Lehrplänen erhält.

Kinder schützen - dauerhaft spenden

Mit dem ichbindabeitrag helfen Sie regelmäßig und ganz unkompliziert Kindern in aller Welt, zusammen mit vielen anderen Spendern in ganz Deutschland.

Mehr erfahren

Die Agenda 2030

2015 hat die internationale Gemeinschaft 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die Ziele sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden.  Das Ziel: Die Transformation unserer einen Welt.
Das Video schauen

Unser Einsatz gegen Gewalt

Drei von vier Kindern weltweit erfahren Gewalt. Um Mädchen und Jungen besser zu schützen, müssen erfolgreiche Präventionsstrategien umgesetzt werden. Ein Ende der Gewalt ist allerdings noch nicht in Sicht.
Mehr erfahren