Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Weibliche Genitalverstümmelung hat schwere Folgen

Junge Mädchen in vielen afrikanischen Ländern wie auch andernorts in traditionellen Gesellschaften sind von der grausamen Genitalverstümmelung bedroht. Beschnittene Mädchen leiden oft ihr Leben lang unter den schmerzhaften körperlichen Folgen. Laut Schätzungen der WHO sind jedes Jahr rund 3 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit gefährdet, Opfer der Genitalverstümmelung zu werden.

Die ehemalige Beschneiderin Khadra hat über 20 Jahre lang zahllosen Mädchen Genitalverstümmelungen zugefügt: „Ich habe diese Mädchen ohne ärztliche Aufsicht beschnitten, viele sind dabei verblutet, die meisten schreien hemmungslos.“ Neben den unerträglichen Schmerzen sind Infektionen durch unreines Werkzeug wie Rasierklingen oder Glasscherben ein großes Problem. Rund ein Drittel der Frauen stirbt an den Folgen des Eingriffs. Wer überlebt, leidet oft lebenslang, wie die heute 40-jährige Saynab aus eigener Erfahrung berichtet: „Seit meiner Kindheit, als man mir das angetan hat, leide ich massiv körperlich und auch seelisch darunter. Bis heute.“

Die grausame Tradition ist immer noch Realität

Weibliche Genitalverstümmelung gehört in vielen Ländern zur Tradition. Demnach gelten unbeschnittene Frauen als unrein, erst anschließend gelten sie als heiratsfähig. Für die ehemalige Beschneiderin Khadra ist mangelndes Wissen der wesentliche Grund für das Festhalten an dieser grausamen Tradition.

Somaliland: Eine Mutter kämpft gegen Genitalverstümmelung

Saynab leidet selbst unter den Folgen von FGM. Sie klärt in einem unserer Projekte über die lebenslangen und nicht selten tödlichen Folgen dieser grausamen Tradition auf. Ein Interview mit ihr.
Mehr erfahren
Frau guckt in Kamera
"Früher haben sie ja auch behauptet, dass die Religion so etwas verlangt. Das stimmt allerdings nicht. Ich habe das jetzt auch selbst verstanden"
Khadra, ehemalige Beschneiderin

Jetzt Kinderrechte schützen!

Helfen Sie mit Ihrer Spende für unsere weltweite Projektarbeit, so dass unsere Partner über die schweren Folgen weiblicher Genitalverstümmelung aufklären können. Nur so können junge Mädchen in Zukunft vor der lebensgefährlichen Tradition bewahrt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Im Fokus: Genitalverstümmelung

Mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit sind Opfer weiblicher Genitalverstümmelung. Helfen Sie, diese grausame Tradition zu beenden!

Mehr erfahren

Alles rund um das Thema Kinderrechte

Was sind Kinderrechte? Wo sind sie geregelt? Wie werden Sie kontrolliert? Welche Rolle spielen sie für die Kindernothilfe?
Mehr erfahren

Kontrolle und Transparenz

Als zertifizierte Organisation ist der korrekte Einsatz Ihrer Spende für uns essentiell. Dies können wir mit einer umfassenden Kontrolle und unserer Selbstverpflichtung erfüllen.
Mehr erfahren

Jetzt Kinderrechte schützen!

Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Menschen, insbesondere Mütter und ihre Töchter, über die schweren Folgen weiblicher Genitalverstümmelung aufzuklären. Nur so können junge Mädchen in Zukunft vor der lebensgefährlichen Tradition bewahrt werden.

Spenden als
Persönliche Angaben
Organisation (Firma/Schule/Kirchengemeinde)
Organisation
Ist dieses Feld aktiviert, geht Ihre Spende als Geschenkspende ein und Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine Bestätigungsmail mit einer Geschenkurkunde zum Download.
Ist dieses Feld aktiviert, geht Ihre Spende als Geschenkspende ein und Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine Bestätigungsmail mit einer Geschenkurkunde zum Download.
Zahlungsart
SEPA-Lastschriftmandat

Ich ermächtige die Kindernothilfe bis auf Widerruf, die Spende von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Kindernothilfe auf mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Nachricht (optional)
Kindernothilfe-Newsletter abonnieren
Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail, mit der Sie Ihre Anmeldung noch einmal bestätigen müssen. Sie können sich jederzeit wieder abmelden oder Ihre Präferenzen ändern.
Datenschutz