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Im Steinbruch geht die Kindheit verloren

In gleichmäßigem Rhythmus schwingt Yolan die schwere Spitzhacke. Immer wieder drischt er auf den harten Stein. Viele Stunden am Tag muss er so in der brütenden Hitze schuften. Schatten gibt es im sambischen Steinbruch nicht. Zeit zum Verschnaufen auch nicht. Aber er muss weitermachen. Seine Familie braucht das Geld.

„Ohne mich haben wir kein Einkommen. Meine Mutter ist sehr traurig. Sie wünschte, ich könnte zur Schule gehen. Aber das geht nicht. Also komme ich hierher. So kann ich wenigstens meiner Familie helfen.“

 

Keine Zeit fürs Kindsein

Schon vor der Corona-Pandemie war Yolans Familie arm. Der Vater ist früh gestorben, seine Mutter konnte die fünf Kinder mit Tagelöhner-Jobs kaum durchbringen. Nun hat sie durch die Pandemie ihre Arbeit verloren. Also bleibt dem 13-Jährigen nichts anderes übrig, als in den Steinbruch zu gehen.

Wie ihm geht es vielen Jungen und Mädchen in Sambia. Sie arbeiten zum Teil unter ausbeuterischen Bedingungen, damit ihre Familien überleben. Zeit für Schule, Zeit für eine Kindheit bleibt nicht. Auch für Yolan nicht. „Wenn ich nicht arbeite, gehen meine vier kleinen Geschwister hungrig ins Bett. Wenn ich kein Geld verdiene, werden sie auch niemals in die Schule gehen können“, erzählt er betrübt.

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360°-Video: Kinderarbeit in Sambia

Mit dem 360°-Video können Sie sich einen unmittelbaren Eindruck über das Kindernothilfe-Projekt in Sambia verschaffen. Das Video zeigt die schwere körperliche Arbeit, zu der Kinder dort gezwungen sind – und wie mit Schulbildung, Selbsthilfegruppen und Aufklärung ein Weg aus der Kinderarbeit möglich wird.

Unser Tipp: Besonders mit dem Smartphone oder Tablet ist die 360°-Erfahrung wie eine virtuelle Reise auf den afrikanischen Kontinent.

 

Ein Hoffnungsschimmer wartet

Die Lage von Yolan und so vielen anderen Jungen und Mädchen scheint ausweglos. Doch es gibt Hoffnung: Ihre Spende hilft dabei, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr arbeiten müssen.

Denn: In unseren Projekten lernen die Mütter, wie sie ein Einkommen erwirtschaften können. Damit können sie ihre Familien versorgen – ohne die Mithilfe der Kinder. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass die Mädchen und Jungen wieder zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen können. Denn nur durch Bildung haben sie die Chance, der Armut zu entkommen.

Alle Mädchen und Jungen haben eine unbeschwerte Kindheit verdient. Auch Yolan wünscht sich, anstatt arbeiten zu gehen, lernen zu können. Denn jedes Kind hat das Recht auf Bildung, Gesundheit und Spielen.

 


Zwei Kinder in Sambia arbeiten im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge in Sambia arbeitet im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge in Sambia arbeitet im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Zwei Jungen aus Sambia hacken mit Spitzhacken auf Felsen ein.  (Quelle: Kindernothilfe)
Vier Kinder aus Sambia stehen mit ernsten Gesichtern an einer Wand.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge steht lächelnd an einer Wand.  (Quelle: Kindernothilfe)
Kinder in Sambia klettern fröhlich auf einen Baum.  (Quelle: Kindernothilfe)
Jungen aus Sambia spielen Fußball.  (Quelle: Kindernothilfe)
Eine Mutter aus Sambia hält ihre zwei Kinder im Arm. (Quelle: Kindernothilfe)
Zwei Kinder in Sambia arbeiten im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge in Sambia arbeitet im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge in Sambia arbeitet im Steinbruch.  (Quelle: Kindernothilfe)
Zwei Jungen aus Sambia hacken mit Spitzhacken auf Felsen ein.  (Quelle: Kindernothilfe)
Vier Kinder aus Sambia stehen mit ernsten Gesichtern an einer Wand.  (Quelle: Kindernothilfe)
Ein Junge steht lächelnd an einer Wand.  (Quelle: Kindernothilfe)
Kinder in Sambia klettern fröhlich auf einen Baum.  (Quelle: Kindernothilfe)
Jungen aus Sambia spielen Fußball.  (Quelle: Kindernothilfe)
Eine Mutter aus Sambia hält ihre zwei Kinder im Arm. (Quelle: Kindernothilfe)
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