Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche:
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Kindernothilfe fordert konkrete Maßnahmen für Schutz vor Gewalt jeglicher Art

Mädchen sitzt auf einer Bank und hält sich die Hände vor die Augen (Foto: Jakob Studnar/Kindernothilfe)
Die Kindernothilfe zeigt sich entsetzt über die aktuellen Ergebnisse des Forschungsverbundes ForuM zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche (Quelle: Jakob Studnar/Kindernothilfe)
Mädchen sitzt auf einer Bank und hält sich die Hände vor die Augen (Foto: Jakob Studnar/Kindernothilfe)
Die Kindernothilfe zeigt sich entsetzt über die aktuellen Ergebnisse des Forschungsverbundes ForuM zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche (Quelle: Jakob Studnar/Kindernothilfe)
(Duisburg, 25.01.2024) Die Kindernothilfe zeigt sich entsetzt über die aktuellen Ergebnisse des Forschungsverbunds ForuM zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche: „Es sind alarmierende Zahlen, die die Dringlichkeit nach konkreten Maßnahmen für Schutz vor Gewalt jeglicher Art in der Kirche deutlich machen“, mahnt Carsten Montag, Kindernothilfe-Vorstandsmitglied. Er betont: „Die Kirche muss Verantwortung übernehmen und einen Ort schaffen, an dem alle Mitglieder, ob groß oder klein, geschützt und geborgen sind.“

Die Studie gibt Einblicke in die Missbrauchsskandale der vergangenen Jahre. „Sexualisierte Gewalt darf kein Tabuthema sein“, so Carsten Montag. „Es müssen Wege geschaffen werden, damit sich Betroffene in einem vertrauensvollen Umfeld melden können und ihnen zugehört wird. Die Verantwortlichen müssen zudem eine transparente Aufklärung und Aufarbeitung sowie präventive Maßnahmen sicherstellen, damit sexualisierte oder emotionale Gewalt ein Ende haben“, fordert Montag.

„Die Sensibilisierung für und die Relevanz von Kinderschutz nehmen zu. Sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Einrichtungen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten“, so Jörg Lichtenberg, Kinderschutzexperte der Organisation. Das habe auch mit den gesetzlichen Vorgaben zu tun. Denn mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz sind Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dazu verpflichtet, Schutzkonzepte vorzeigen zu können, um präventiv junge Menschen vor Gewalt schützen und in Verdachtsfällen richtig handeln zu können. „Mädchen und Jungen haben ein Recht darauf, geschützt zu sein. Dafür setzen wir uns als Kinderrechtsorganisation ein. Nicht nur weltweit, sondern auch hier in Deutschland“, betont Jörg Lichtenberg.

Die Kindernothilfe bietet seit einigen Jahren ein deutschlandweites Schulungs- und Fortbildungsangebot zu Kinderschutz und Kinderrechten an, das sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Kommunen, Kitas und Schulen, Sportvereinen, Kirchengemeinden sowie Organisationen und Bildungseinrichtungen richtet. Sie begleitet und berät sie bei der Entwicklung eines individuellen und kinderrechtsbasierten Schutzkonzepts.

Mehr Informationen finden Sie hier www.kindernothilfe.de/training-and-consulting/schulungsangebot-deutschland 

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2,1 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 36 Ländern, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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Kontakt

Portraitfoto von Martin Bondzio (Quelle: Ralf Krämer)

Martin Bondzio

stellvertretender Pressesprecher

0203 7789 242

martin.bondzio@kindernothilfe.de

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