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Kindernothilfe veröffentlicht Ratgeber für kinderfreundliche Fußballstadien

Pressekonferenz zum Leitfaden kindersicheres Stadion - Gruppenfoto der beteiligten Organisationen (Quelle: City-Press)
Gruppenfoto der beteiligten Organisationen (Quelle: City-Press)
Pressekonferenz zum Leitfaden kindersicheres Stadion - Gruppenfoto der beteiligten Organisationen (Quelle: City-Press)
Gruppenfoto der beteiligten Organisationen (Quelle: City-Press)

(Duisburg, 10.06.2024) Die Kindernothilfe hat zusammen mit den Organisationen KickIn! und In safe hands einen Leitfaden für kinderfreundliche und inklusive Stadien veröffentlicht. Er richtet sich an Vereine deutschlandweit und soll dazu beitragen, das Stadionerlebnis für Kinder und Jugendliche so sicher und inklusiv wie möglich zu gestalten. „Der Leitfaden enthält viele Lösungsansätze der Kinder für Vereine. Es geht um Spieltagsorganisation, ausgeschriebene Verbote und Einlass- und Auslassmanagement“, erklärt Niklas Alof, Leitung Kinderrechte und Sport bei der Kindernothilfe.

Das Projekt „Kinderfreundliches Stadion“ lebt vor allem von der Partizipation der Kinder und Jugendlichen. „Sie haben ein Recht auf Beteiligung und sind die Expertinnen und Experten für Kinderfreundlichkeit und Inklusion. Mit ihren Erfahrungen und Meinungen haben sie zum erfolgreichen Ergebnis des Leitfadens beigetragen“, so Kindernothilfe-Vorstandsmitglied Carsten Montag. Zwei Jahre lang hatten sich Kinder und Jugendliche der Vereine Hertha BSC, VfL Bochum 1848 und SV Werder Bremen damit beschäftigt, wie Fußballstadien kinderfreundlicher und inklusiver gestaltet werden können. Dafür haben sie u. a. bei Begehungen in Stadien Kriterien für den Leitfaden gesammelt.

„Es sollte eigene Kassen für Kinder geben, damit wir dort besser drankommen und auch mit Bargeld bezahlen können“, sagt Johnny (10), der am Projekt teilgenommen hat. Teilnehmerin Elina (13) ergänzt: „Die Schilder zu den Sitzplätzen sind nicht immer zu erkennen. Außerdem wären Sitze im Familienblock gut, die etwas höher sind als andere. Damit auch kleinere Menschen etwas sehen können.“

Die DFL hat das Projekt durch ihren PFiFF-Fördertopf ermöglicht. Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, betont: „Die eingebrachten Überlegungen und Impulse sind sehr wertvoll und sollten bei der Planung und Umsetzung infrastruktureller Maßnahmen noch stärker mit einbezogen werden, damit auch kindgerechte Bedingungen bei Veranstaltungen von Anfang an mitbedacht werden. Alle Fans sollen sich in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga willkommen fühlen, das gilt selbstverständlich auch für die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer.

Mehr Informationen zum Leitfaden und zum Projekt finden Sie hier www.kindernothilfe.de/kinderfreundliches-stadion

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa ist die Kindernothilfe auch in Deutschland aktiv. Seit 2017 bietet sie Schulungen zu Kinderschutzthemen an und entwickelt mit Schulen, Kitas oder Sportvereinen Schutzkonzepte.

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Redakteurin Katharina Draub

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katharina.draub@kindernothilfe.de

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