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Jahresbericht 2025: Solide finanzielle Entwicklung stärkt Wirkung und internationale Programme
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Kinderschutz im Sport ist Schwerpunkt der Arbeit 

Eine Kindernothilfe-Mitarbeiterin steht mit Jugendlichen in einer Sporthalle. Die Mitarbeiterin trägt in einer Tasche zwei Fußbälle. (Quelle: Friederike Bach)
Kinderschutz im Sport ist ein Schwerpunkt der Kindernothilfe-Arbeit in Deutschland (Quelle: Friederike Bach)
Eine Kindernothilfe-Mitarbeiterin steht mit Jugendlichen in einer Sporthalle. Die Mitarbeiterin trägt in einer Tasche zwei Fußbälle. (Quelle: Friederike Bach)
Kinderschutz im Sport ist ein Schwerpunkt der Kindernothilfe-Arbeit in Deutschland (Quelle: Friederike Bach)

(Duisburg/Berlin, 22.06.2026) Sportvereine sind wichtige Orte der Begegnung. Gleichzeitig werden immer wieder Fälle bekannt, in denen Kinder und Jugendliche dort psychische oder körperliche Gewalt erlebt haben. Kinderschutz im Sport prägt deshalb neben der internationalen Projekt- und Programmarbeit in 34 Ländern die strategische Ausrichtung der Kindernothilfe maßgeblich. Als eine der Topadressen für Kinderrechte im Sport berät die Kindernothilfe bereits 17 Proficlubs und rund 80 Breitensportvereine.

„Große Turniere wie die Fußball-WM zeigen, welche emotionale Kraft der Sport weltweit entfaltet. Genau deshalb müssen Kinderschutz und Prävention überall dort mitgedacht werden, wo Kinder Sport treiben“, so Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. „In diesem Jahr richten wir den Blick vor allem auf diversitätsbewussten Kinderschutz und arbeiten beispielsweise mit inklusiven Sportvereinen zusammen.“

Im Jahr 2025 hat die Kindernothilfe die Lebensbedingungen von mehr als 2 Millionen Kindern in 34 Ländern und 462 Projekten nachhaltig verbessert. Über lokale Partnerorganisationen ermöglicht sie Kindern den Zugang zu Bildung, fördert Teilhabe und Kinderrechte. Gleichzeitig werden Familien, insbesondere Mütter, sowie lokale Gemeinschaften dabei unterstützt, ihre Lebensbedingungen dauerhaft zu verbessern. Die Kinderrechtsorganisation konnte im vergangenen Geschäftsjahr ihre Gesamteinnahmen auf 79,8 Millionen Euro steigern (+9 %).

Die Kindernothilfe schließt das Jahr mit einem positiven Ergebnis von 2,1 Millionen Euro ab. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch erhöhte Nachlasserträge in Höhe von 11,2 Millionen Euro sowie deutlich gestiegene Zuwendungen und Zuschüsse (+21 %) getragen. Die Spendeneinnahmen blieben stabil auf hohem Niveau. Auf der Ausgabenseite lagen die Gesamtaufwendungen bei 77,7 Millionen Euro und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (-1 %).

„Das positive Jahresergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Rahmenbedingungen für internationale Organisationen zunehmend verschärfen. Rückläufige öffentliche Mittel und internationale Kürzungen machen es deutlich schwieriger, unsere Programme langfristig verlässlich zu finanzieren“, so Weidemann.

Alle Informationen zur Arbeit der Kindernothilfe gibt es hier im Jahresbericht 2025.

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