Wiederaufbau der Ukraine: Die Jugend muss mitentscheiden!
Wie sieht eine gerechte Zukunft für die Ukraine aus? Die Antwort ist klar: Ein nachhaltiger Wiederaufbau gelingt nur, wenn die junge Generation nicht nur zuschaut, sondern aktiv mitentscheidet. Gemeinsam mit zwei jungen Aktivistinnen aus der Ukraine übergab die Kindernothilfe 10 Empfehlungen an die Bundesregierung.
Im Rahmen des Café Kyiv in Berlin trafen ukrainische Jugendliche auf deutsche Politikerinnen und Politiker, darunter die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan. Zwei Ukrainerinnen berichteten eindrücklich von ihrem Alltag im Krieg und ihrem Engagement als Youth Leader. Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, betonte die Notwendigkeit sicherer Räume für Bildung, Schutz und Partizipation von Kindern und Jugendlichen.
In Kooperation mit dem National Youth Council der Ukraine sowie jungen Vertreter*innen unserer Partnerorganisationen Voice of Romni und savED wurden konkrete Empfehlungen erarbeitet, wie Deutschland die Jugendbeteiligung beim Wiederaufbau der Ukraine wirksam unterstützen kann.
Im Rahmen des Café Kyiv in Berlin trafen ukrainische Jugendliche auf deutsche Politikerinnen und Politiker, darunter die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan. Zwei Ukrainerinnen berichteten eindrücklich von ihrem Alltag im Krieg und ihrem Engagement als Youth Leader. Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, betonte die Notwendigkeit sicherer Räume für Bildung, Schutz und Partizipation von Kindern und Jugendlichen.
In Kooperation mit dem National Youth Council der Ukraine sowie jungen Vertreter*innen unserer Partnerorganisationen Voice of Romni und savED wurden konkrete Empfehlungen erarbeitet, wie Deutschland die Jugendbeteiligung beim Wiederaufbau der Ukraine wirksam unterstützen kann.
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10 Empfehlungen an die deutsche Regierung
- Ukrainische Jugendexpertinnen und -experten einbinden: Jugendpartizipation muss fest in alle von Deutschland unterstützten Wiederaufbauprogramme integriert werden – auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene.
- Zukunftschancen ermöglichen: Verstärkte Investitionen in nachhaltige und digitale Arbeitsplätze, Berufsbildung und Unternehmertum für junge Menschen.
- Sichere Jugendräume schaffen: Finanzierung von Jugendzentren, informellen Bildungshubs und Co-Working-Spaces, die den sozialen Zusammenhalt und das mentale Wohlbefinden fördern.
- Deutsch-Ukrainischen Austausch fördern: Ausbau von Kooperationen und Peer-Learning-Programme, um Wissen über demokratische Teilhabe und kommunalen Wiederaufbau zu teilen.
- Junge Führungskräfte ausbilden: Investitionen in Führungskräftetrainings, Stipendien und Praktika, um die nächste Generation von Entscheidungsträger*innen zu stärken.
- Gleichstellung priorisieren: Eine geschlechtersensible Perspektive muss Aufgabe aller Wiederaufbaumaßnahmen sein, inklusive der Förderung von Frauenrechtsorganisationen.
- Schutz für vulnerable Gruppen: Gezielte Unterstützung für besonders betroffene junge Menschen, darunter Geflüchtete, ethnische Minderheiten, die LGBTIQ-Community und Menschen mit Behinderungen.
- Außerschulische Bildung in betroffenen Regionen: Förderung von sicheren Lernzentren, die Kindern psychosoziale Unterstützung, strukturierte Aktivitäten und Stabilität bieten.
- Sicherheit an Schulen: Prioritäre Investitionen in den Bau und die Ausstattung moderner Schul-Schutzräume in Grenzregionen.
- Perspektiven vor Ort: Unterstützung für Jugendliche in Grenznähe, damit sie am Wiederaufbau ihrer Heimatgemeinden mitwirken können.
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