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Schritt für Schritt zum Kinderschutz-Konzept

Mit einem individuellen Schutzkonzept setzen Sie in Ihrer Einrichtung den Grundstein für gelebten Kinderschutz. Schaffen Sie klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und fördern eine Kultur des Hinsehens und Handelns, um Kinder vor jeglicher Form von Gewalt zu schützen. 

Auf dieser Seite finden Sie unser umfassendes Schulungsangebot zur Entwicklung eines Kinderschutzkonzepts – für Kitas, Schulen, Träger, Stiftungen und viele andere.

Noch ganz am Anfang?

Wenn Begriffe wie „Verhaltenskodex“, „Fallmanagement“ oder „Risikoanalyse“ neu für Sie sind, begleiten wir Sie Schritt für Schritt bei der Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes. Unsere eintägige Schulung oder unsere kompakten dreistündigen Workshops zum Kinderschutzkonzept vermitteln fundiertes Wissen und wertvolle Impulse für eine schrittweise, wirksame Erarbeitung eines Schutzkonzepts. 

Schon einen Schritt weiter?

Sie haben bereits mit der Erarbeitung Ihres Schutzkonzepts begonnen? Dann schauen Sie sich unsere kompakten Workshops zu den Bestandteilen eines Schutzkonzeptes an und lernen sie praktische Methoden zur Erarbeitung der einzelnen Bestandteile, wie Risiko- und Potenzialanalyse, Beschwerdemechanismen und Partizipation.

Holen Sie sich individuelle Beratung und punktuelle Unterstützung bei Ihrer Schutzkonzeptentwicklung! Unsere Expert*innen beantworten in einer Kurzberatung Ihre Fragen, ob zum Prozess, zu einzelnen Bestandteilen oder Methoden.

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Ihre Möglichkeiten

Online-Schulungen

zu Kinderschutz-Themen

Inhouse-Schulungen

in Ihrer Einrichtung

 Prozessbegleitung 

online oder in Präsenz

Online-Kurzberatung

Hilfe durch unsere Expert*innen

Inhouse-Schulungen 

  • Für Einrichtungen und Teams
  • Kontinuierliche Begleitung bei der Schutzkonzeptentwicklung
  • Erarbeitung einzelner Bausteine
  • Schutzkonzept-Revision

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Eintägige Schulung: Online-Termine

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Das erwartet Sie

Einführung

  • Ziele und Mehrwerte eines Schutzkonzepts
  • Bestandteile eines Schutzkonzepts
  • Risikoanalyse als Grundlage für den Kinderschutz
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Im Fokus

  • Notfallplan/Fallmanagement "Der Sprung ins kalte Wasser"
  • Lücken erkennen: Was fehlt noch?
  • Partizipation und schützende Organisationskultur
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Aktionsplan

  • Aktionsplan: Planung von nächsten Schritten zur Konzeptentwicklung
  • Möglicher Umsetzungsablauf
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  • Ein Schutzkonzept besteht aus verschiedenen Bausteinen der Prävention, des Umgangs mit Verdacht auf Gewalt und der Aufarbeitung. Es wird stets individuell an eine Einrichtung oder ein Angebot angepasst und partizipativ mit den Mitarbeitenden und Schutzbefohlenen erarbeitet. Durch die gemeinsame Auseinandersetzung entwickelt sich die Kultur einer Einrichtung weiter und trägt damit zu Schutz bei.
  • Schutzkonzepte tragen zur Prävention von Machtmissbrauch und Gewalt sowie einem konsequenten und betroffenensensiblen Umgang mit Verdachtsfällen bei. Deshalb sollten alle Einrichtungen, deren Angebote sich an Kinder, Jugendliche, Familien oder auch erwachsene Schutzbefohlene (Pflege, Eingliederung, Zwangskontexte…) richten, ein Schutzkonzept erstellen. Gleiches gilt für deren Kooperationspartner*innen, Finanzgebende und aufsichtführende Stellen.

    Verpflichtet sind in ganz Deutschland alle Einrichtungen der Jugendhilfe (§§ 45 und 79a SGB VIII) erbringen, alle Einrichtungen der evangelischen und der katholischen Kirche (Beschlüsse der EKD und der Bischofskonferenz) und in einigen Bundesländern auch Schulen. In Brandenburg müssen alle Einrichtungen, die „spezifische Angebote für Kinder und Jugendliche regelmäßig oder dauerhaft anbieten“ Schutzkonzepte entwickeln und veröffentlichen (§§ 26 und 27 BbgKJG).

  • Die Entwicklung eines nachhaltigen Schutzkonzepts sollte am besten extern begleitet werden. Es könnte also ein erster Schritt sein, sich so eine externe Begleitung zu suchen. Sie berät euch fachlich und methodisch, unterstützt mit dem Blick von außen dabei, blinde Flecken zu erkennen und ein individuell angepasstes Konzept zu erstellen. Oft führt sie auch die Präventionsschulungen durch. Externe Begleitungen sind meist Personen aus spezialisierten Fachberatungs- oder Präventionsfachstellen, Freiberufler*innen oder ein*e Trainer*in der Kindernothilfe. Sie haben eine fundierte Expertise zu (sexualisierter) Gewalt gegen Schutzbefohlene, Schutzkonzepten und Organisationsentwicklung.
  • Ein Schutzkonzept dient dem Schutz von Kindern und Jugendlichen und gibt den Mitarbeitenden Handlungssicherheit im grenzwahrenden Umgang und im Verdachtsfall. Wenn sich eine Einrichtung mit dem Thema Kinderschutz beschäftigt, heißt das nicht, dass es ein konkretes Problem gibt. Die präventive Beschäftigung mit Fragen des Kinderschutzes zeichnet eine gut aufgestellte und verantwortlich handelnde Einrichtung aus. Sie schafft somit ein Umfeld, welches zur Sicherheit aller Beteiligten beiträgt.
  • Ja. Für eine nachhaltige Wirkung von Schutzkonzepten, muss auch die Perspektive der Kinder und Jugendlichen einfließen. Sie werden meist mindestens in die Risikoanalyse und ins Erarbeiten eine Verhaltenskodexes einbezogen. Das Beteiligen der Minderjährigen kann gleichzeitig als Präventionsprojekt verstanden werden, da es diese aufklärt und ihnen die Möglichkeit zum Ansprechen unangenehmer oder kritischer Situationen bzw. vergangener Gewalterfahrungen ermöglicht.
  • Die Entwicklung eines Schutzkonzeptes erfordert das Commitment der Leitungsebene eines Vereins oder einer Einrichtung, sowie die Einbeziehung aller relevanten Akteure. Als Basis dient die Risikoanalyse, welche alle risikobehafteten Begebenheiten wie beispielsweise Räumlichkeiten, Infrastruktur, oder aber der Umgang mit Nähe und Distanz untersucht. Auf dieser Basis erarbeiten Sie das individuelle Konzept für Ihren Verein oder Ihre Einrichtung. Jede Einrichtung muss dann gemeinsam mit der externen Begleitung entscheiden, welche Bausteine prioritär entwickelt werden. Für diesen ersten Zyklus benötigen Kitas oft ein bis zwei Jahre, weiterführende Schulen dagegen mindestens 4 Jahre.

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