Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Gemeinsam gegen Corona – helfen Sie Kindern und ihren Familien in Afghanistan

Covid-19 hat auch Afghanistan erreicht. Das von Krieg und Armut gebeutelte Land hat dem Virus und all seinen Folgen nicht viel entgegenzusetzen. Ein großes Problem: Da im Iran, einem Epizentrum der Pandemie, die Wirtschaft zusammenbricht, kommen Tausende afghanische Flüchtlinge zurück in ihre Heimat. Getestet auf SARS-CoV-2 werden sie nicht, dazu gibt es keine Möglichkeiten. Es gibt kaum funktionierende Krankenhäuser, viel zu wenig Personal und es ist kein Geld für Schutzkleidung oder Beatmungsgeräte da. Eine Versorgung der Patienten ist nicht gewährleistet. Das wiederum bedeutet, Erkrankte bleiben in ihrem Umfeld und stecken dort die Menschen um sie herum an. So kann sich das Virus ungehindert ausbreiten.

Besonders schlimm ist es für die Ärmsten der Gesellschaft. Die Preise für Lebensmittel und Seife oder Desinfektionsmittel sind enorm gestiegen. Die Familien können sich das nicht mehr leisten und sich somit nicht vor dem Virus schützen. Die Situation führt auch dazu, dass die Kinderrechte nicht mehr geachtet werden. Die Gefahr ist groß, dass arme Familien ihre Kinder auf die Straße schicken, damit sie dort irgendwie Geld verdienen. Auf der Straße sind die Mädchen und Jungen von Ausbeutung bedroht, aber auch das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist viel höher.

Gemeinsam mit unserem Partner HAWCA haben wir begonnen, die Menschen in Kote Sangi, im Westen Kabuls, in dieser Situation zu unterstützen. 2.500 Menschen insgesamt, unter ihnen 1.000 Kinder, erreichen wir mit unseren Hilfsmaßnahmen.

Verteilung von Lebensmitteln: Wir verteilen Lebensmittel an die Kinder und ihre Familien. Dadurch müssen die Kinder nicht arbeiten und können zu Hause bleiben, wo sie auch vor dem Virus sicherer sind als auf der Straße.

Verteilung von Hygieneprodukten: Damit die Familien sich besser vor dem Corona-Virus schützen können, verteilen wir Desinfektionsmittel, Seife, Shampoo, Schutzmasken und Gummihandschuhe.

Aufklärung: Die Familien werden über Gespräche und Informationszettel über Covid-19 aufgeklärt. Die Kinder und ihre Eltern erfahren, wie wichtig Händewaschen, Nies- und Hustenetikette sowie Social Distancing sind.


Spenden-Verdoppelungsaktion: Einfach spenden, doppelt helfen

Außergewöhnlichen Zeiten erfordern außergewöhnliche Solidarität und Engagement! So dachten auch einige langjährige Förderer der Kindernothilfe. Sie werden alle Einmalspenden, die ab April über das nachstehende Webformular eingehen, bis zu einer Gesamtsumme von 69.000 Euro verdoppeln!

So hilft Ihre Spende bei der Eindämmung von Covid-19:

Unsere Stimme zur Situation in Afghanistan

Silke Wörmann (Quelle: privat)
Covid-19 ist für Afghanistan eine Katastrophe. Das Gesundheitssystem funktioniert nur bedingt und die Menschen sind nicht ausreichend über die Gefahren informiert. Aufklärung ist nun das Wichtigste, damit die Menschen sich schützen können.
Silke Wörmann, Programme Manager Asien, Kindernothilfe

Eindrücke der Verteilaktion

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

Oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht: 

Grafiken über die Projektausgaben der Kindernothilfe und im Hintergrund Kinder in einer Schule in Äthiopien. (Quelle: Jakob Studnar/Ralf Krämer)

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren.

Ihre Spende hilft Familien in Afghanistan vor dem Corona-Virus zu schützen

Mit Ihrer einmaligen Spende helfen Sie, Familien in Afghanistan vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

Dank großzügiger Förderer wird diese aktuell verdoppelt!

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