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In den Räumen vom Kindernothilfe-Partner CESIP sitzen Kinder an Tischen und haben die Möglichkeit, dort zu lernen und Freunde zu treffen (Fotos CESIP (88037) aus Lima. Foto: Gerson Manuel Arteaga Paredes

Unterstützung für arbeitende venezolanische Kinder in Peru

Unser Projekt ermöglicht geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus Venezuela den Zugang zu Schulbildung. Aufgrund von Armut arbeiten viele dieser Mädchen und Jungen, um ihre Familien zu unterstützen.

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9,1 Millionen Menschen haben Venezuela seit 2013 verlassen – ein Viertel der Bevölkerung, 30 Prozent von ihnen Kinder. Die Fluchtgründe: der wirtschaftliche Absturz des einst reichen Landes, extreme Armut, kaum Zugang zu ärztlicher Versorgung, brutale Repression gegen Gegner der autoritären Regierung, Terror durch mit dem Regime verbündete kriminelle Banden – vor allem aber: Angst um die Sicherheit der eigenen Kinder.

Unsere Maßnahmen vor Ort

Schutz vor ausbeuterische Kinderarbeit:

Das Projekt setzt sich dafür ein, die Arbeitsbelastung von Kindern und Jugendlichen zu verringern und sie vor gefährlichen Tätigkeiten zu schützen, die ihre körperliche oder geistige Entwicklung beeinträchtigen können. Gleichzeitig werden bestehende lokale Schutzsysteme gestärkt, damit sie bei Gewalt, Diskriminierung, Kinderarbeit wirksam und abgestimmt handeln können – insbesondere zum Schutz von Kindern auf der Flucht.

Bildung:

Zugewanderte Kinder sind häufig von Rechtsverletzungen betroffen, etwa durch den Ausschluss vom Bildungsangebot oder durch Kinderarbeit. Hinzu kommen Diskriminierung, ein erschwerter Zugang zu Gesundheitsdiensten und unsichere Wohnverhältnisse. Ein schulisches Förderprogramm unterstützt Mädchen und Jungen dabei, dem Unterricht besser zu folgen, Lernfortschritte zu erzielen und ihre Zukunftschancen nachhaltig zu verbessern.

Sensibilisierung:

Kampagnen zu Inklusion, Diskriminierung, Schulabbrüchen und Kinderarbeit fördern Verständnis und Empathie für zugewanderte Kinder. Das Projekt sensibilisiert Schulen kontinuierlich für die Rechte von Kindern und trägt dazu bei, dass diese zunehmend anerkannt und umgesetzt werden. Lehrkräfte werden darin bestärkt, sich aktiv für den Schutz und die Rechte aller Kinder einzusetzen.

Lokales Engagement:

Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, lokalen Kinderschutzsystemen und der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stehen die gezielte Identifikation besonders gefährdeter Kinder sowie Gespräche mit ihren Familien. Sie erhalten insbesondere in schwierigen Lebenslagen vielfältige Unterstützung. Dabei geht es vor allem auch darum, die Eltern davon zu überzeugen, ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, zur Schule gehen, sich an den Lern- und Unterstützungsangeboten beteiligen zu können - und dafür weniger Stunden am Tag arbeiten und Geld verdienen zu müssen, um die Familie mit über die Runden zu bringen.

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Informationen rund um das Projekt

Projektbeginn

2024

Projektregion

Lima

Fokus

Bildung, Reduzierung von Kinderarbeit

Unsere Stimme aus dem Projekt

Platzhalterbild
"Es geht uns darum, dass die Kinder weniger Stunden zum Geldverdienen aufwenden müssen, damit mehr Zeit für die Schule, zum Spielen und Kindsein-Dürfen bleibt."
Pilar Huamán, Psychologin bei CESIP

Eindrücke aus unserem Projekt in Peru

Seriös und effizient

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Website-Grafiken zum Kindernothilfe-Jahresbericht 2025 (Quelle: Kindernothilfe)
Website-Grafiken zum Kindernothilfe-Jahresbericht 2025 (Quelle: Kindernothilfe)
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