Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Helfen Sie: für eine Kindheit ohne Arbeit

Die Armut in Indonesien ist extrem. Um das Überleben ihrer Familien zu sichern, müssen viele Kinder arbeiten. Sie schuften jeden Tag unter zum Teil ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen. Zum Lernen bleibt da wenig Zeit. Kinderrechte finden kaum Beachtung. Wir unterstützen deshalb Projekte, die diese Rechte stärken – etwa durch unsere Arbeit mit Straßenkindern, um ihnen den Weg in ein eigenständiges Leben zu ermöglichen

Chance auf Bildung: Auch Ronny würde viel lieber zur Schule gehen, doch stattdessen arbeitet er als Straßenmusiker, wäscht Busse und sorgt für seine kleine Schwester. Unterstützung bekommen Kinder wie Ronny und ihre Familien auf der indonesischen Insel Sumatra von unserer Partnerorganisation PKPA. Projektmitarbeiter besuchen die Kinder regelmäßig und ermutigen sie, an einem Lernprogramm teilzunehmen – das ermöglicht ihnen später wieder den Besuch einer staatlichen Schule. Jugendliche Schulabbrecher werden zudem in Berufsausbildungen vermittelt.

Aufklärung: Darüber hinaus sensibilisiert PKPA die Eltern für die Bedeutung von Bildung und klärt auch auf politischer Ebene über Kinderrechte auf. Denn ohne ein Umdenken in der Gesellschaft und ohne Schulbildung haben die Kinder kaum eine Chance, ihre Lebenssituation langfristig zu verändern.

Politischer Einfluss: Unsere langjährigen indonesischen Partner verschließen die Augen nicht vor Missständen: Sie beeinflussen die Politik im Sinne der Kinderrechte und setzen dort an, wo Hilfe dringend benötigt wird: Wenn etwa Kinder aus den ärmsten Regionen des Landes in die Großstädte kommen, um dort als Haushaltshilfen ausgebeutet zu werden. Oder bei Naturkatastrophen, die Indonesien immer wieder heimsuchen und Existenzen zerstören.

Geben Sie benachteiligten Mädchen und Jungen in Indonesien die Chance, der Arbeit auf der Straße zu entkommen – mit Ihrer Spende oder Kollekte! Herzlichen Dank!

 

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Landkarte Indonesien (Quelle: Angela Richter)

Insel Sumatra: Ein Leben in Armut 

In der Provinz Nordsumatra leben offiziellen Statistiken zufolge etwa 15% der Bewohner unterhalb der Armutsgrenze. Vor allem Kinder leiden darunter. In der Provinzhauptstadt Medan ist das Problem der steigenden Zahl der Straßenkinder eine der größten Herausforderungen. Statistiken besagen, dass dort etwa 800 Kinder dauerhaft auf der Straße leben. Sie schlagen sich an Busstationen, auf Märkten, in Spielhallen und an großen Straßenkreuzungen durch, und überleben mehr schlecht als recht. 

Einer der Hauptgründe für die stetig steigende Anzahl von Kindern ohne Zuhause ist die immer größer werdende Armut der Familien, dies bedingt durch die stark steigenden Lebenshaltungs- und Energiepreise. Die schon am Existenzminimum lebenden Familien haben so noch weniger Geld für die adäquate Versorgung ihrer Kinder übrig. Kenntnis von Kinderrechte ist so gut wie nicht vorhanden.

Ein weiterer Grund ist ein Mangel an Interesse seitens der Regierung, geeignete Strategien und Lösungen gegen das Straßenkinderproblem zu finden. Die Regierungsbehörden stellen Straßenkinder einseitig als Kriminelle und öffentliches soziales Problem dar anstatt als Opfer ungünstiger Umstände. Aufgrund der negativen Brandmarkung werden Straßenkinder in der indonesischen Gesellschaft nicht akzeptiert und haben kaum Möglichkeiten, die Schule zu besuchen oder später einen Arbeitsplatz zu bekommen.

Rund um das Projekt

Beginn: April 2010

Projektregion:
Medan, Nordsumatra, Indonesien

Ziele: Kinder und Jugendliche möglichst wieder in ihre Familien zurückzuführen und in die Gesellschaft einzugliedern, Bildung für Kinder, Rückkehr in ein geregeltes Leben, das Leben auf der Straße hinter sich zu lassen

Maßnahmen:  Zugang zu Schulen und alternativen Bildungsprogrammen, Sport- und Bildungsangeboten, gemeinsame Arbeit von PKPA mit Gemeinden und mit den Behörden, um Vorurteile gegenüber diesen Kindern abzubauen.

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Eindrücke aus dem Projekt

Ein Mädchen stopft Recyclingmüll in einen Sack (Quelle: Christiane Dase)
Bilder aus der Schule/Kindergarten Talitakum, die viele der Kinder aus den PKPA-Projekten besuchen und Schulleiterin Desi Natalia Sembirine - Projekt 28711
Zwei Jungen singen und spielen Gitarre vor einem geöffneten Autofenster (Quelle: Christiane Dase)
Ein Junge mit einem Bauchladen geht über eine Straße (Quelle: Christiane Dase)
PKPA Kinderarbeit in Indonesien (Quelle: Lennart Zech)
Ein Mädchen stopft Recyclingmüll in einen Sack (Quelle: Christiane Dase)
Bilder aus der Schule/Kindergarten Talitakum, die viele der Kinder aus den PKPA-Projekten besuchen und Schulleiterin Desi Natalia Sembirine - Projekt 28711
Zwei Jungen singen und spielen Gitarre vor einem geöffneten Autofenster (Quelle: Christiane Dase)
Ein Junge mit einem Bauchladen geht über eine Straße (Quelle: Christiane Dase)
PKPA Kinderarbeit in Indonesien (Quelle: Lennart Zech)
Projekt 28711; Projekt 28711

Was wir 2019 geschafft haben

✔ 1.948 Menschen, darunter 1.092 Straßenkinder wurden direkt gefördert
✔ 3.000 Kinder, Lehrkräfte und Gemeindemitglieder profitierten indirekt von der Projektarbeit
✔ Am Kinderfilm- und -theaterfestival beteiligten sich 600 Menschen
✔ 342 Kinder nahmen an einem Jugendtreffen teil 
✔ Mit Hilfe einer Kreditunion verbesserten sich die sozialen und wirtschaftlichen Familienverhältnisse

 

Das Verhältnis von Werbung und Verwaltungsausgaben (Quelle: Kindernothilfe)

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren.

Helfen Sie Kindern, die arbeiten müssen

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