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Kinder stärken

Kinder als die schutzbedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft müssen mit allen verfügbaren Mitteln in der Ausübung ihrer Rechte gestärkt werden. Diese Förderrechte bilden neben den Schutz- und Beteiligungsrechten die zweite von drei gleichberechtigten Säulen der UN-Kinderrechtskonvention.

Vielen Kindern und Jugendlichen weltweit wird die Wahrnehmung ihrer Rechte verwehrt. Sie haben kein Wissen um ihre Rechte, arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen statt zur Schule zu gehen oder erfahren trotz einer Behinderung nicht die notwendige Förderung. Die Kindernothilfe zielt deshalb mit einer Vielzahl an Projekten darauf ab, diese Kinder zu stärken, ihnen Selbstbewusstsein zu geben und sie in ihrer Entwicklung zu fördern - damit sie die Chance erhalten, ihren eigenen Lebensweg zu gestalten.

So bilden wir beispielsweise Aidswaisen in Uganda in nachhaltiger Landwirtschaft aus. Sie lernen, ihre Äcker zu bewirtschaften und können sich und ihre Geschwister ernähren. In Lima/Peru vergibt unser Partner IFEJANT Kleinkredite an arbeitende Kinder und Jugendliche, um ihre Verkaufsaktivitäten auf der Straße erfolgreicher gestalten zu können und mehr zu verdienen. Damit wird erreicht, dass sie weniger Stunden arbeiten und ihr Recht auf Schulbesuch wahrnehmen können. Vielen von ihnen machen anschließend eine Ausbildung und können sich und ihre Familie finanzieren. In Indien haben beispielsweise 1.000 Kinder mit einer "Grünen Rallye" für ihr Recht auf eine saubere Umwelt gekämpft. Sie informierten, demonstrierten und überreichten am Ende ihrer Reise dem indischen Arbeitsminister ihre Forderungen an die Politiker.

Auch von Deutschland aus setzen wir uns dafür ein, dass Kinder weltweit in ihren Rechten gestärkt werden. So fordern wir als aktives Mitglied in der Globalen Bildungskampagne die weltweite Verwirklichung des Rechts auf Bildung. Jedes Kind soll Lesen und Schreiben lernen und Zugang zu qualifizierter Bildung haben. Nur so können die Kinder die Weichen für ihre Zukunft stellen.

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