Zum Inhalt springen

Kindernothilfe-Medienpreis 2026 verliehen
Mehr anzeigen

Jury würdigt herausragende Beiträge zu Kinderrechten


Berlin/Duisburg, 6. November 2026 – Bei der 28. Medienpreis-Verleihung in Berlin hat die Kindernothilfe hervorragende journalistische Arbeiten zu Kinderrechtsthemen ausgezeichnet. „Jeder einzelne Beitrag ist wichtig, um ein Spotlight auf einen Missstand, eine Kinderrechtsverletzung oder ein gesellschaftliches Problem zu lenken. Außerdem sind Veröffentlichungen wie diese das Korrektiv im Kampf gegen Desinformation und Fake News“, betonte Kindernothilfe-Vorstandsvorsitzende Katrin Weidemann.

Den ersten Platz des „Story on Stage“-Preises erhielten Robert Bongen, Lisa Maria Hagen, Tobias Hübers und Daniel Moßbrucker für ihren tiefgehenden NDR-Beitrag „Bilder in pädokriminellen Foren - Warum löscht sie niemand?“.
Valerie Niehaus, Kindernothilfe-Botschafterin und Laudatorin am Abend, würdigte die Journalisten: „Ihre Reportage ist ein Meisterwerk des investigativen Journalismus. Sie zeigt nicht nur das Versagen der Behörden, sondern auch: Kinderschutz ist möglich, wenn man nur wollte.“
Platz zwei und drei vergab die Jury an Wolfgang Bauer mit seiner Reportage „Die Vergessenen“ im ZEIT Magazin, sowie Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle mit ihrer Folge „Neuanfang im Irak und unbequeme Fragen“ ihres ARD-Podcasts „Chronik einer Abschiebung“.

Der „Preis der Kinderjury“ ging an Duška Roth für ihren Hörfunk-Beitrag „Kakadu – eure Fragen: Warum müssen Kinder fliehen“ (Deutschlandfunk Kultur). „Wir finden es toll, dass der Beitrag ein Kinderrecht deutlich macht: Alle Kinder haben das Recht auf Sicherheit. Egal, wo sie herkommen oder wie sie leben“, ehrte die zehnköpfige Kinderjury den Gewinnerbeitrag. Unter den Nominierten waren außerdem Silke Wolfrum für den „CheckPod: Mobbing. Viele gegen Einen“ (BR) und Mitya Churikov mit dem Beitrag „#Ukraine – 3 Jahre Leben im Krieg“ (KiKA).

Der Abend wurde von Kindernothilfe-Botschafterin Sabine Heinrich und der 10-jährigen Juli Kraus moderiert und von Sänger Gregor Hägele musikalisch begleitet.
Der „Story on Stage“-Preis und der „Preis der Kinderjury“ sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von Partnern der Kindernothilfe zur Verfügung gestellt.
Weitere Infos und kostenlose Pressefotos gibt es unter: www.kindernothilfe.de/medienpreis.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 37 Ländern, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Seit 1999 verleiht die Kindernothilfe den Medienpreis für Kinderrechte.
Mehr anzeigen

Kontakt

Das könnte Sie auch interessieren

Global Gathering 2023 in Ruanda: Gruppenfoto der Teilnehmenden (Quelle: Martin Bondzio)

Advocacy-Arbeit

Der Schutz der Kinderrechte treibt die Kindernothilfe an. Dafür betreiben wir weltweit Advocacy-Arbeit, um Kindern eine Lobby zu geben.