
Kindernothilfe-Medienpreis 2026: Die Nominierten stehen fest


(Duisburg/Berlin, 15.07.2026) Die Jury des Kindernothilfe-Medienpreises hat drei herausragende Beiträge nominiert, die kaum beachtete Kinderrechtsthemen beleuchten. Sie widmen sich der kritischen Gesundheitsversorgung im Bürgerkrieg im Sudan, Missbrauchsdarstellungen von Kindern in Darknet-Foren und der Abschiebung jesidischer Familien in den Irak.
Nominiert sind:
- Wolfgang Bauer: "Die Vergessenen" (ZEIT Magazin)
- Robert Bongen, Tobias Hübers, Lisa Maria Hagen und Daniel Moßbrucker: "Bilder in pädokriminellen Foren - Warum löscht sie niemand?" (NDR)
- Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister: "Chronik einer Abschiebung" (rbb)
Die Platzierung der Beiträge wird am Abend der Preisverleihung am 6. November 2026 in Berlin bekanntgegeben. Insgesamt steht ein gesponsertes Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung.
Die Mitglieder der Jury sind in diesem Jahr:
Jaafar Abdul-Karim, Journalist und TV-Moderator bei der Deutschen Welle,
Andreas Cichowicz, ehemaliger NDR TV-Chefredakteur,
Steffi Dobmeier, Mitglied der Stern-Chefredaktion,
Florian Gregorzyk, freier Journalist und Reporter,
Andrea Kümpfbeck, Chefredakteurin der Augsburger Allgemeinen,
Susanne Schwarzbach, Chefredakteurin beim Deutschlandfunk,
Katrin Weidemann, Kindernothilfe-Vorstandsvorsitzende und
Natalia Wörner Schauspielerin und Kindernothilfe-Botschafterin.
Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 37 Ländern, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Seit 1999 verleiht die Kindernothilfe den Medienpreis für Kinderrechte.
Kontakt



