Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Corona-Pandemie in Indien - So haben wir geholfen

Totenfeuer in Hinterhöfen, verzweifelte Angehörige, die um Sauerstoff für ihre Liebsten bettelten – vor etwa einem Jahr blickte die Welt schockiert nach Indien. Die Corona-Pandemie hatte einen negativen Höhepunkt erreicht: Hunderttausende infizierten sich mit dem Virus, Tausende starben jeden Tag. Hilfe gab es nur für einige wenige. Gerade in den armen Regionen und abgelegenen Dörfern brachen die Menschen einfach zu Hause oder auf der Straße zusammen. Hoffnung auf Hilfe gab es nicht.

Für die vielen schwer Erkrankten gab es keinen Platz in den völlig überlasteten Krankenhäusern, Sauerstoff war nirgends zu bekommen. Die Regierung hatte zuvor verkündet, die Corona-Pandemie sei besiegt. Diese fatale Fehleinschätzung kostete unzählige Leben und verursachte enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden. Millionen Menschen verloren ihre Arbeit, Kinder konnten nicht mehr zur Schule gehen und mussten Geld verdienen.

Gemeinsam mit unseren indischen Partnern haben wir die Menschen im Norden und Osten des Landes mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt.

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So engagierte sich die Kindernothilfe in Indien

Ansteckung vermeiden

Hunger lindern

Bevölkerung aufklären

Bildung sicherstellen

Ansteckung vermeiden: Im Fokus stand zunächst, die weitere Ausbreitung des Corona- Virus zu vermeiden. Wir verteilten rund 35.000 Masken, Seife und Desinfektionsmittel an arme Familien, die nicht genug Geld hatten, um sich mit diesen einfachen Maßnahmen vor einer Infektion zu schützen.

Hunger lindern: Infolge des Lockdowns verloren unzählige Menschen – vor allem die Tagelöhner – ihre Arbeit. Ohne Arbeit gab es kein Einkommen, ohne Einkommen war kein Geld da, um etwas zu Essen zu kaufen. Aus diesem Grund haben wir etwa 12.000 Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt.

Bevölkerung aufklären: Wer kein Geld für einen Fernseher, ein Radio oder Computer hat, den erreichen aktuelle Informationen nur schlecht. In vielen abgelegenen und vor allem armen Regionen wussten die Menschen nicht, wie ansteckend das Virus ist und wie sie sich davor schützen können. Daher verteilten wir insgesamt rund 130.000 Infoflyer und weiteres Infomaterial, um die Bevölkerung über das Virus und die Schutzmaßnahmen aufzuklären.

Bildung sicherstellen: Nach dieser ersten Hilfe geht es nun darum, die Folgen der Pandemie langfristig zu lindern – etwa im Bereich Bildung. Über Monate waren in Indien die Schulen geschlossen. Dem Online-Unterricht konnten zahlreiche Kinder nicht folgen, denn sie besitzen keinen Computer. Diese Mädchen und Jungen sollen nun in speziellen Lernzentren den verpassten Stoff aufholen, damit sie den Anschluss in der Schule nicht verlieren.

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Eindrücke der Coronahilfe in Indien

Unsere Stimme zur Hilfe in Indien

Portrait von Katrin Weidemann
Dank vieler Spenden konnten wir sofort tätig werden: Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen haben wir alles darangesetzt, den Menschen in dieser dramatischen Lage zu helfen. Nun geht es darum, die Folgen der Pandemie zu lindern.
Katrin Weidemann, Vorsitzende des Vorstands

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