Sri Lanka: Kinder leiden unter Armut, Ungleichheit und Klimarisiken
Die soziale Ungleichheit zwischen der Stadt- und Landbevölkerung bleibt ebenfalls groß: Es gibt nicht nur enorme Einkommensunterschiede, es mangelt in ländlichen Regionen und ehemaligen Bürgerkriegsgebieten zusätzlich an Grundversorgung, z.B. an sauberem Trinkwasser. Auch die Benachteiligung von Frauen ist weiterhin – trotz rechtlicher Gleichstellung – eine große Herausforderung: Mädchen und Frauen unterliegen tief verwurzelten traditionellen Rollenbildern, wodurch sie auch in der Politik kaum vertreten sind.
Gewalt gegen Kinder nimmt zu: Sie geht oft von Autoritätspersonen aus, weshalb selbst Schulen nicht immer einen sicheren Schutzraum bieten. Offizielle Kinderschutzstrukturen sind unzureichend und greifen oft zu spät. Besonders schwerwiegend sind Folgen der ethnischen Spannungen. Auch Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs beeinflussen Misstrauen, soziale Ausgrenzung und Armut weiterhin das tägliche Leben von Mädchen und Jungen.
Naturkatastrophen stellen eine zunehmende Bedrohung dar: Jedes Jahr führen heftige Monsunregen zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturmschäden. Der Klimawandel macht die Monsunzeiten noch intensiver und unberechenbarer. Extremwetterereignisse zerstören Häuser und Ernten und reißen Familien so in noch tiefere Armut.
Durch gezielte Projekte mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Familien in Sri Lanka mit Selbsthilfegruppen, Bildungsangeboten und Kinderschutzmaßnahmen. Zudem fördert sie den Dialog zwischen ethnischen Gruppen, um ein sicheres, friedliches Umfeld für Kinder zu schaffen.
Unser Einsatz in Sri Lanka in Zahlen
Jahreszahl
Beginn der Arbeit in 1978
11
Projekte
11 529
Kinder in den Projekten
Eindrücke aus unseren Projekten in Sri Lanka


















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