Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kinder stärken - gleiche Rechte für alle

Landkarte Südafrika (Quelle: Kindernothilfe/Angela Richter)

Die Situation in Südafrika – das tun wir 

Auch über ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Apartheid existiert noch immer eine große Ungleichheit. Nach wie vor lebt ein Großteil der schwarzen Bevölkerungsmehrheit in Armut. Besonders in den ländlichen Gebieten fehlt es teilweise an grundlegender Infrastruktur wie permanenter Strom- und Wasserversorgung. Zahlreiche Kinder haben noch nicht einmal einen Grundschulabschluss. Ohne Schulabschluss ist der Weg in die Armut vorgezeichnet. Wir arbeiten mit unseren Partnern daran, dass Vorschul- und Schulkinder mit und ohne Behinderung in benachteiligten Ortsgemeinden die Chance auf eine gute Schulbildung bekommen. So möchten wir sicherstellen, dass Mädchen und Jungen, die normalerweise durch das soziale Netz fallen würden, gute Startvoraussetzungen für ihr weiteres Leben erhalten. Wir arbeiten verstärkt in den Provinzen Kwa-Zulu-Natal, Eastern Cape und Limpopo, die zu den ärmsten Regionen Südafrikas zählen. Außerdem unterstützen wir in der städtisch geprägten Provinz Gauteng unter anderem Kinder, die auf der Straße leben sowie Migrantenfamilien. 
Youth Club des Partners iThembalethu (Bild: Afra Holtstiege)

Kindern Hoffnung schenken

Jeden Tag kommen rund 50 Kinder nach der Schule in das kleine Community Center unserer Partners Youth for Christ (YfC). Sie leben alle im Township Swapo, in mehr oder weniger provisorischen Hütten ohne fließendes Wasser. Im Community-Center können sie spielen. Die Mitarbeiter helfen ihnen bei den Hausaufgaben und sprechen mit ihnen über Probleme in der Schule oder zu Hause. Sie sind für die Jungen und Mädchen da, damit sie nicht auf der Straße landen. Einige junge Mitarbeiter von YfC gehen auch als „Change Agents“ an verschiede Schulen und vermitteln dort mit Tanz und Theater die Kinderrechte. So können sie auch sensible Themen wie Alkoholismus, HIV, Abtreibung und Drogen ansprechen. Die „Change Agents“ kommen selbst aus schwierigen Verhältnissen, durch das Programm von YfC bekommen sie Hoffnung und neue Zukunftsperspektiven.
Zum Spendenformular

Infos zur Arbeit der Kindernothilfe in Südafrika auf einen Blick

Beginn der Arbeit 1968
Anzahl der Projekte 18
erreichte Kinder 16.400

Länderinfo Südafrika

Südafrika gilt mit seiner hochentwickelten Volkswirtschaft, einer vergleichsweise guten Infrastruktur und einer auf Menschenrechten und demokratischen Werten beruhenden Gesetzgebung als Vorreiter im südlichen Afrika. Doch die Schere zwischen Arm und Reich bleibt groß: Die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung haben einen Anteil von fast 70 Prozent am Gesamteinkommen. Hinzu kommt eine hohe Arbeitslosenquote, vor allem bei den Jugendlichen. Die gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen sind Nährboden für eine hohe Gewaltbereitschaft. Kinder werden in dieses Umfeld der Gewalt, Kriminalität und Angst hineingeboren.

Trotz beachtlicher Fortschritte bei der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Strom und einfachen Wohnhäusern gibt es vor allem in den Siedlungsgebieten der schwarzen Bevölkerung, den ehemaligen Homelands und Townships, weiterhin Defizite bei der öffentlichen Grundversorgung.

Für Menschen mit Behinderungen ist die Situation besonders schwierig. Sie werden in der Gesellschaft oft diskriminiert und erhalten gerade im ländlichen Bereich keine ausreichende Versorgung. Inklusive Ansätze für Kinder, die mit einer Behinderung leben, sind kaum vorhanden oder den tatsächlichen Bedürfnissen der Kinder nicht angemessen.

Die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit und Armut sowie die Ausbreitung von HIV und Aids stellen die Familien vor weitere Herausforderungen. Die Kinder leiden unter Vernachlässigung, und viele von ihnen bewegen sich in ständig wechselnden Familienverhältnissen. Für ein gesundes Heranwachsen benötigen sie jedoch ein Umfeld mit aufmerksamen und verantwortungsvollen Erwachsenen.

Wir arbeiten vor Ort daran, die Gemeinden von innen heraus zu stärken, sodass alle Teile der Gesellschaft aktiv am Schutz der Rechte von Kindern teilhaben


Eindrücke aus unseren Projekten in Südafrika

Reportage: Auf den Straßen von Südafrika; Foto: Lungi und Greg vim YfC (Quelle: Lorenz Töpperwien / Kindernothilfe)

Ein Vorbild für andere 

Als die Mitarbeiter unserer Partnerorganisation Youth for Christ (YfC) Liyana (Name geändert) zum ersten Mal begegnet sind, konnte sie kaum laufen und auch die Hände nicht richtig bewegen. Das viele Klebstoff-Schnüffeln hatte sie gelähmt. Wie viele Kinder, die in Pietermaritzburg in Kwazulu Natal auf der Straße leben, war sie abhängig von der Billigdroge. YfC kümmert sich um die Mädchen und Jungen auf der Straße. Liyana haben sie überzeugt, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen und sie regelmäßig zu den Behandlungen begleitet.  Heute kann Liyana wieder gehen und ihre Hände benutzen. Auch die Abhängigkeit vom Klebstoff hat sie überwunden. Die Mitarbeiter von YfC sind zuversichtlich, dass sie auch bald wieder zu ihrer Familie zurückkehren kann und nicht mehr den Gefahren auf der Straße ausgesetzt ist.
Grafiken über die Projektausgaben der Kindernothilfe und im Hintergrund Kinder in einer Schule in Äthiopien. (Quelle: Jakob Studnar/Ralf Krämer)

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren.

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

Oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht: 

Helfen Sie dabei, gleiche Chancen für alle Kinder in Südafrika zu schaffen

Im Folgenden können Sie eine Spende für unsere weltweite Projektarbeit tätigen. Mit Ihrer Spende helfen Sie auch Mädchen und Jungen, die in Südafrika unter Armut und sozialer Ungleichheit leiden.
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