Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Die Kindernothilfe auf dem Kirchentag 2019 in Dortmund

 „Was für ein Vertrauen“ war die Losung für den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, der vom 19. bis 23. Juni 2019 stattfand und bei dem wir mit Dank auf 60 Jahre Kindernothilfe zurückgeschaut haben. Es war der Höhepunkt des Jubiläumsjahres der Kindernothilfe, wo wir unter dem Motto „Kinderrechte dürfen keine Träume bleiben“ zu finden waren. Mit vielen verschiedenen Aktivitäten feierten wir mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Neben den Informationsständen auf dem Markt der Möglichkeiten und am Abend der Begegnung gab es Konzerte, u.a. mit Culcha Candela, und einen interaktiven Gottesdienst für Groß und Klein.

Nicht weniger ausgelassen war die Stimmung bei den ganz kleinen Kirchentagsbesuchern. Kinderliedermacher Reinhard Horn traf mit seinem Mix aus kindgerechter „Mitmach-Musik“ und politischem Talk den richtigen Ton bei Kindern und Eltern. In dem einstündigen Kinderrechte-Konzert sprach Horn mit Katrin Weidemann unter anderem über die Folgen des Klimawandels für die Kinder dieser Welt. An einem Mit-Mach-Zelt konnten die Besucher sich spielerisch über Arbeit der Kindernothilfe informieren.


Wenn das mal gut geht ..., Gott! So war der Familiengottesdienst am Samstag überschrieben, der in Kooperation mit dem Kindergottesdienstverband der EKD, dem Kinderliedermacher Reinhard Horn und einem Team aus der Kirchengemeinde Oelde gestaltet wurde. Im Gottesdienst ging es bei einem Stabpuppenspiel um die Belagerung von Jerusalem zu Zeiten von König Hiskia. Es ging um Vertrauen, die eigenen Wünsche und darum, dass Kinderrechte keine Träume bleiben dürfen. König Hiskia hat damals in seinem Land ein anderes Denken durchgesetzt. In einer aussichtslosen Situation hat er sich nicht einfach ergeben, sondern nach einer besseren Alternative gesucht. Es entstand Hoffnung in hoffnungsloser Zeit. Dass Gott auch für unser Leben einen Weg kennt, Lösungen weiß und machtvoll bei uns ist - darauf dürfen wir vertrauen. Sieben Stationen, die etwas mit der Geschichte und der Kindernothilfe zu tun hatten, forderten im Verkündigungsteil zum Mitmachen auf.

 

Auf dem Markt der Möglichkeiten in den Dortmunder Westfalenhallen sorgte der liebevoll gestaltete Stand der Kindernothilfe für Aufsehen. Der Stand war einem Duisburger Straßenzug Ende der 50er Jahre nachempfunden, der Gründungszeit der Kindernothilfe. Mit dabei: der obligatorische Kiosk. Bei einer „gemischten Tüte“ gab es viele spannende Gespräche und Begegnungen. Neben all den Hunderten von Gesprächen mit Interessierten, Patinnen und Paten, Unterstützerinnen und Unterstützern, alten und neuen Bekannten, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Werken und Organisationen, waren auch einige "prominente" Besucherinnen und Besucher zu Gast. So schaute die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei uns vorbei, um sich mit uns über die Rechte und den Schutz von arbeitenden Kindern auszutauschen. Aus Syrien besuchte uns der Präsident der Union Armenisch-Evangelischer Gemeinden, Rev. HaroutuneSelimian, und der Generalsekretär der Nationalen Evangelischen Synoden in Syrien und Libanon, Rev. Joseph Kassab - gemeinsam mit dem Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) Enno Haaks. Sie berichtete über die Situation von Kindern im kriegszerstörten und ausgebombten Aleppo, ihre Traumata und Verletzungen - und die mühsamen Versuche, dort unter prekären Bedingungen wieder einen geordneten Schulbetrieb zustande zu bekommen. Einen Überraschungsbesuch stattete uns eine Gruppe von Jugendlichen aus dem Ausbildungs- und Berufsbildungszentrum des Kindernothilfepartners "Diakonie Kosova" aus Mitrovica im Norden des Kosovo ab. Mit dabei war Bernd Baumgarten, der ehemalige Geschäftsführer des Diakoniewerkes in Trier. Er erzählte dem interessierten Publikum von der mittlerweile 15-jährigen Geschichte der Kindernothilfe-Kooperation mit diesem Projekt. Die Jugendlichen mit ganz unterschiedlichen ethnischen Hintergründen lieferten anschließend vor dem Kindernothilfe-Stand eine vom Kirchentagspublikum gefeierte grandiose Rap- und Tanz-Performance ab.

Viel los war auch beim Erfahrungsparcours im Eine-Welt-Zelt. Hier konnten sich die die Kirchentagsbesucher bei einem Parcours über die Nachhaltigkeitsziele der UN (SDG) informieren. Die Kindernothilfe stellte die Themen Kinderarbeit und Bildung in den Fokus der Ausstellung. Für viele Gäste eröffnete die interaktive Form des Parcours eine völlig neue Perspektive auf die wichtigen Themen zur Armutsbekämpfung.

Kontakt

Portrait Dietmar Boos (Quelle: Jakob Studnar)

Pastor Dietmar Boos

Telefon: 0203 7789 214

dietmar.boos@kindernothilfe.de

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