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Djene: „In meinem Land Guinea haben Frauen keine Rechte.”

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Djene musste als junge Frau aus Guinea fliehen. In Deutschland baut sie sich ein neues Leben auf. Sie kocht leidenschaftlich, spielt Basketball, engagiert sich in einer Suppenküche und  besucht einen Deutschkurs, der möglicherweise bald der Kürzungspolitik der Bundesregierung zum Opfer fällt. „Ich möchte eine Ausbildung starten – und in Freiheit leben“, sagt sie. Dem Wunsch, sich hier eine selbstständiges Leben aufzubauen, stehen jedoch massive Hürden im Weg: Djene muss um einen sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland kämpfen.

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In Guinea sind Mädchen und junge Frauen häufig schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Oft werden Mädchen zwangsverheiratet  – teils schon im Alter von 12 Jahren. Auch weibliche Genitalverstümmelung ist weit verbreitet und betrifft überwiegend Mädchen. Staatliche Schutzmechanismen greifen kaum. Für viele Frauen und Mädchen bedeutet Flucht daher die einzige Chance auf ein Leben in Würde.
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#UnmuteRefugees 2.0: Potraitfoto von Djene (Quelle: Sven Lützenkirchen)
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Was fordern Kindernothilfe, XENION, BuMF und BAfF?

Die Bundesregierung muss die Entscheidung, Gelder für Integrationskurse massiv zu kürzen, sofort zurücknehmen, damit Menschen wie Djene eine echte Chance auf einen Neuanfang haben.

Wir fordern einen konsequenten Schutz besonders vulnerabler Geflüchteter in Deutschland. Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben, dürfen nicht mehr der Perspektivlosigkeit überlassen werden und müssen hier Sicherheit und Unterstützung finden können. Sie haben das Recht auf sichere Bleibeperspektiven, traumasensible Aufnahmeverfahren sowie Zugang zu psychosozialer und psychotherapeutischer Versorgung. Geschlechtsspezifische Fluchtgründe müssen im Asylverfahren anerkannt werden. 


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#unmuterefugees Logos der Kampagnenpartner Kindernothilfe, XENION, BafF, BuMF
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Die Kampagne von Kindernothilfe, XENION, BAfF macht die Stimmen vom jungen Geflüchteten laut.