Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Medienpreis 2020

Das sind die Nominierten

Die Jurysitzung 2020 für den Medienpreis fand online statt (Quelle: Ralf Krämer)
Die Jurysitzung für den Medienpreis 2020 fand in diesem Jahr online statt (Quelle: Ralf Krämer)
(Duisburg, 29. Juni 2020) Die Nominierten für den 22. Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ stehen fest: Die vierköpfige Jury hat sich für die drei besten Beiträge in den Kategorien Print/Online, TV und Hörfunk entschieden. Bei den nominierten Beiträgen ist vor allem Gewalt gegen Kinder ein Thema, das die Autoren und Autorinnen in verschiedenen Situationen und Kontexten aufgreifen und behandeln. Außerdem erzählen die nominierten Beiträge von weltweiten Problemen wie Kinderarbeit, gefährdeter Gesundheit und einem fehlenden sicheren Zuhause für Kinder.

 

Die Jury-Mitglieder Petra Boberg (hr-iNFO), Steffi Dobmeier (Schwäbische Zeitung), Dr. Helge Fuhst (ARD-aktuell) und Tobias Zick (Süddeutsche Zeitung) haben sich in diesem Jahr aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus online getroffen. Am Ende der mehrstündigen Jury-Sitzung haben sie aus knapp 60 Einreichungen die neun besten nominiert:

In der Kategorie Print/Online:

  • Jonas Breng mit „Doktor Gammel holt ein Kind“, Stern
  • Dominik Stawski und Felix Schröder mit „Weiterleben“, Stern
  • Jan Rübel und Sascha Montag mit „Ein verwundetes Leben“, Stern

In der Kategorie Hörfunk:

  • Petra Sorge mit „Blei-Recycling in Nigeria – tödliches Geschäft mit alten Batterien“, Deutschlandfunk Kultur
  • Dorothea Brummerloh mit „Wohnung verzweifelt gesucht – obdachlos mit Kind“, Deutschlandfunk Kultur
  • Andreas Boueke mit „Zuhause gibt es keine Zukunft – jugendliche Landarbeiter in Guatemala“, Rundfunk Berlin Brandenburg

In der Kategorie TV:

  • Sam Collyns und Ramita Navai mit NDR Beitrag: „Der UN-Sexskandal – wenn Helfer zu Tätern werden, Arte
  • Detlef Schwarzer mit ZDF zoom: „Heimkinder wider Willen – Jugendämter unter Druck?“, ZDF
  • Stefan Eberlein mit Story im Ersten: „Kein Geld für kranke Kinder“, BR

Unter der Schirmherrschaft von Christina Rau vergibt die Kindernothilfe den Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ bereits seit 1999. Ausgezeichnet werden Beiträge, die in herausragender Weise auf die Kinderrechte und die Situation von Kindern in der Welt aufmerksam machen. Jeder Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, die der Kindernothilfe von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe zur Verfügung gestellt werden

Seit 2012 gibt es eine separate Kinderjury, die in einer vierten Kategorie einen journalistischen Gewinnerbeitrag wählt, der sich an ihre Zielgruppe richtet. Die Jungen und Mädchen werden im August über ihren Gewinner entscheiden.

Die Nominierten und ihre Beiträge für den Medienpreis 2020 finden Sie in den nächsten Tagen unter: www.kindernothilfe.de/medienpreis_kinderrechte

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat sich die Kindernothilfe dazu entschieden, in diesem Jahr eine Online-Preisverleihung zu veranstalten. Das Datum des Online-Streamings wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 595 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 32 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)

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