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Maria sucht Trost bei ihrer Mutter (Quelle: Christian Nusch)

Schaffen Sie Kindern auf der Flucht einen sicheren Hafen 

Europa ist ein Kontinent der Kontraste: Während einige Regionen Wohlstand und Stabilität genießen, kämpfen andere mit Armut, Krieg und Vertreibung. Für viele Kinder bedeutet dies, unter unsicheren, teils lebensbedrohlichen Bedingungen aufzuwachsen –oft ohne Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz. 100 Millionen Menschen befinden sich aufgrund zunehmender Konflikte weltweit auf der Flucht – so viele wie noch nie zuvor. In Europa stammen die Geflüchteten inzwischen nicht nur aus Afrika oder aus Westasien, sondern auch aus der Ukraine.
Mir Ihrer Unterstützung helfen wir derzeit in Europa 127 513 Kindern und Jugendlichen in 5 Ländern.
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Europa – Die größten Herausforderungen des Kontinents

Krieg, Flucht und Vertreibung

Durch den Seit 2022 andauernden russischen Angriffskrieg sind bereits Tausende  Menschen ums Leben gekommen. Luftangriffe auf die Infrastruktur des Landes führen dazu, dass der Bevölkerung in vielen Städten und Gemeinden weder Strom noch fließendes Wasser zur Verfügung stehen.  Für viele besteht die einzige Hoffnung in der Flucht aus ihrer Heimat. Hunderttausende davon sind unbegleitete, von ihren Eltern getrennte Kinder. Auf ihrer Flucht erleben sie traumatische Ereignisse und werden häufig Opfer von Gewalt und Missbrauch. Mit unseren Projekten unterstützten wir betroffene Kinder und Familien in der Ukraine sowie in den Nachbarländern Rumänien und Moldau mit Soforthilfe, psychosozialer Betreuung und langfristiger Unterstützung, um ihnen trotz Krieg ein Stück Sicherheit zu ermöglichen.

Auch in Griechenland wird weiterhin dringend Hilfe für Geflüchtete benötigt. Sie nehmen lange und gefährliche Strecken über das Mittelmeer oder die Balkanroute auf sich und hoffen in Europa auf eine bessere Zukunft. Griechenland ist für Geflüchtete aus Afrika und Westasien häufig die erste Anlaufstelle. Dort angekommen, offenbart sich den Ankommenden jedoch die traurige Wahrheit der europäischen Flüchtlingspolitik: Statt zu helfen, wird von der EU verstärkt in den Grenzschutz investiert. Illegale Pushbacks führen dazu, dass Menschen immer gefährlichere Routen nehmen müssen, die immer häufiger tödlich enden. Die griechische Regierung verhindert zudem, menschenwürdige Unterkünfte für Geflüchtete aufzubauen. Überfüllte Lager, unzureichende sanitäre Einrichtungen, fehlende Schutzmaßnahmen und mangelnder Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung sind an der Tagesordnung. 

Unterstützung für die Geflüchteten kommt daher überwiegend von Hilfsorganisationen. Die Kindernothilfe versucht in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern humanitäre Hilfe zu leisten. Außerdem setzt sie sich als Unterstützerin und Mitorganisatorin der unter dem Dach des „Seebrücke-Bündnis“ stattfindenden Demonstrationen in Deutschland für die Entkriminalisierung der Seenotrettung und für staatliche Rettungsmissionen ein.

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Unser Einsatz in Europa - Länderauswahl

Unser Einsatz in Europa in Zahlen

1998

Beginn der Arbeit in Europa

5

Projektländer

15

Projekte

127 513

Kinder in den Projekten

Kindernothilfe - Kinderträume werden wahr

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Projekteindrücke aus Europa

Seriös und effizient

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Website-Grafiken zum Kindernothilfe-Jahresbericht 2025 (Quelle: Kindernothilfe)
Website-Grafiken zum Kindernothilfe-Jahresbericht 2025 (Quelle: Kindernothilfe)
Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich – seit 1992.

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Ein Junge sitzt allein auf einer Treppe und verbirgt sein Gesicht in seinen Händen, er hat die Knie hochgezogen. (Quelle: Jakob Studnar)

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Armut und sexuelle Ausbeutung sind Alltag für viele Kinder auf den Philippinen. In unseren Projekten kämpfen wir für eine bessere Zukunft.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Arbeit der Kindernothilfe in Europa

Land / Region Projekte Kinder / Jugendliche Aufwand Arbeitsschwerpunkte 2024
Deutschland (seit 2017) * 110 964 1.185.252 € Wir bieten Schulungen und Beratungen zu Kinderschutzthemen für Kitas, Schulen, Sportvereine und andere Institution an und unterstützen sie bei der Entwicklung von Kinderschutzsystemen. Zudem stärken wir die Bildungs-, Ehrenamts-, Kirchen- und Jugendarbeit. (* Der Aufwand für das Programm von Training & Consulting in Höhe von 1.163.577 Euro fällt unter den Posten Bildungs-, Informations- und Advocacyarbeit und wird deshalb hier nicht mitgezählt.)
Griechenland* (seit 2020) 1 10 66.160 € Besonders gefährdete Frauen und Kinder aus Flüchtlingslagern auf Lesbos werden in einem Schutzhaus untergebracht. Sie bekommen psychosoziale Unterstützung und Hilfe bei Ausbildung, Jobsuche und Ernährung ihrer Kinder- ein Modellprojekt für die ganze Region. (* Lobby- und Advocacyarbeit.)
Kosovo (seit 2000) 2 566 120.000 € Wir haben Jugendliche, v. a. aus Minderheiten, beruflich ausgebildet; das erleichterte ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Mit jungen Menschen aus verschiedenen Ethnien übten wir Versöhnung und demokratische Teilhabe an der Gesellschaft ein. Ende 2024 beendeten wir unsere Hilfe im Kosovo.
Republik Moldau (seit 2022) 4 5 440 902.028 € Wir unterstützen ukrainische Geflüchtete und die Lokalbevölkerung, v. a. Mütter und Kinder, mit Lebensmitteln und Sachspenden. Unterkünften, medizinischer Versorgung. Bildungsprogrammen, psychologischer/psychosozialer Betreuung, Integrationsmaßnahmen und Arbeitsvermittlung.
Rumänien (seit 2022) 4 1 255 1.347.115 € Wir unterstützen ukrainische Geflüchtete und die Lokalbevölkerung, v. a. Mütter und Kinder, mit Lebensmitteln und Sachspenden, Unterkünften, medizinischer Versorgung, Bildungsprogrammen, psychologischer/psychosozialer Betreuung, Integrationsmaßnahmen und Arbeitsvermittlung.
Ukraine (seit 2022) 6 9 844 1.939.027 € In sicheren Zentren erhalten Kinder psychosoziale und medizinische Hilfe. Wir versorgen Familien mit Lebensmitteln und Sachspenden und klären v. a. Mädchen über Gender Based Violence auf. Zudem helfen wir Schulen bei der Wiederherstellung und Ausstattung und setzen uns für die Untersuchung von Menschen- und Kinderrechtsverletzungen ein.
Summe 17 128 079 5.559.582 €
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